{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-7_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20151118-O3V-15-720151118.pdf", "Checksum": "a893be0e3ba714a23f432eb9cd04738d"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-15-7"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-7"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 18. November 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin A. Mauerhofer    \nVerfahren Nr. O3V 15 7    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n   \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  \n  Gegenstand Versicherungsleistungen  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers: \n \n 1. Der"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:39", "Checksum": "f5876579b4b20c6ece33cd7a1d281a1a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-7\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 18. November 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin A. Mauerhofer    \nVerfahren Nr. O3V 15 7    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n   \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  \n  Gegenstand Versicherungsleistungen  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers: \n \n 1. Der\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 18. November 2015\n\nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild,\nDr. F. Windisch\nObergerichtsschreiberin A. Mauerhofer\n\nVerfahren Nr. O3V 15 7\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nVorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,\nPostfach 4358, 6002 Luzern\n\nGegenstand Versicherungsleistungen\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n\n1. Der Einspracheentscheid 5. Februar 2015 sei aufzuheben.\n\n2. Die Suva habe die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis vom\n17. Juli 2014 zu erbringen.\n\n- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -\n\nb) der Vorinstanz:\n\nDie Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 05.02.2015, womit die\nVerfügung der Suva vom 21.08.2014 geschützt wurde, sei zu bestätigen.\n\nSeite 2\nSachverhalt\n\nA. Am 17. Juli 2014 hörte A___ beim Aufbocken seines Motorrades auf den Mittelständer\neinen Knall und konnte danach den Fuss nicht mehr richtig abrollen. Er begab sich später\nin die Notfallstation des Spitals Heiden, wo eine Ruptur der Achillessehne festgestellt wurde\n(vgl. VI-act. 7, S. 4). In der Folge wurde der Beschwerdeführer am 22. Juli 2014 operiert\nund am 25. Juli 2014 nach Hause entlassen (VI-act. 7, S. 6).\n\nB. Am 18. Juli 2014 stellte das Spital Heiden bei der SUVA (nachfolgend: Vorinstanz) ein\nKostengutsprache-Gesuch (VI-act. 6). Nachdem die Vorinstanz die Arztberichte bei den\nbehandelnden Ärzten und einen Fragebogen zum Vorfall beim Beschwerdeführer eingeholt\nhatte (VI-act. 7 und 9), teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer am 7. August 2014 mit,\ndass sie eine Leistungspflicht ablehne und empfahl ihm, den Fall dem Krankenversicherer\nzu melden (VI-act. 8 und 10). Auf ein Schreiben der Rechtsschutzversicherung des\nBeschwerdeführers hin (VI-act. 15) erliess die Vorinstanz am 21. August 2014 eine\nentsprechende Verfügung und hielt darin an der Ablehnung ihrer Leistungspflicht fest (VIact. 16). Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 10. September 2014 Einsprache bei der\nVorinstanz (VI-act. 17), welche diese mit Einspracheentscheid vom 5. Februar 2015 abwies\n(VI-act. 21).\n\nC. Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die vom Beschwerdeführer am 5. März\n2015 erhobene Beschwerde ans Obergericht (act. 1). Mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2015\n(act. 9) verlangte die Vorinstanz deren Abweisung und Bestätigung des angefochtenen\nEinspracheentscheids. Der Beschwerdeführer verzichtete stillschweigend auf Einreichung\neiner Replik. Weder er noch die Vorinstanz verlangten die Durchführung einer mündlichen\nVerhandlung. Am 18. November 2015 wurde die Sache in der dritten Abteilung des\nObergerichts in Abwesenheit der Parteien abschliessend beraten und darüber entschieden.\nDem Begehren des Beschwerdeführers gemäss Schreiben vom 24. November 2015\nentsprechend (act. 16) wird das Urteil mit schriftlicher Begründung eröffnet.\n\nD. Auf weitere Einzelheiten im Sachverhalt und in den vorinstanzlichen Akten sowie die\nVorbringen der Parteien in den Rechtschriften wird, soweit entscheidrelevant, in den\nnachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.\n\nSeite 3\nErwägungen\n\nI. Formelles\n\nDer angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversicherungsrecht ergangen.\nGemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b des Justizgesetzes\n(JG, bGS 145.31) beurteilt das Obergericht Beschwerden gegen solche Entscheide. Die\nörtliche Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG).\n\nDie von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen\nergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der\nForm- und Fristerfordernisse erfüllt sind (insbesondere Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes\nüber die Unfallversicherung [UVG, SR 832.20] i.V.m. Art. 59, Art. 60 Abs. 1 und Art. 61 lit. b\nATSG sowie Art. 54, Art. 56 und Art. 59 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege\n[VRPG, bGS 143.1]).\n\nAuf die Beschwerde ist somit einzutreten.\n\nII. Materielles\n\n1.\n1.1.\nGegenstand der Unfallversicherung sind Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen,\nNichtberufsunfällen und Berufskrankheiten (Art. 6 Abs. 1 UVG). Der Bundesrat kann\nKörperschädigungen, die den Folgen eines Unfalls ähnlich sind, in die Versicherung\nmiteinbeziehen (Art. 6 Abs. 2 UVG).\n\n"}