{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-29_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2016/OG-20160426-O3V-15-29-20160426.pdf", "Checksum": "59ad83485b1d7888497849eda29b20ac"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-15-29"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-29"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 26. April 2016   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, B. Dick Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 29    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: B___  \n  Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt , \nPostfach 4358, 6002 Luzern  \n  Gegenstand UVG-Leistungen    \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers: \n 1."}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:19", "Checksum": "8380b366c1ea087b9554da9ff9a13c2f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-29\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 26. April 2016   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, B. Dick Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 29    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: B___  \n  Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt , \nPostfach 4358, 6002 Luzern  \n  Gegenstand UVG-Leistungen    \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers: \n 1.\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 26. April 2016\n\nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg\nOberrichter Dr. med. S. Graf, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, B. Dick\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 15 29\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: B___\n\nVorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,\nPostfach 4358, 6002 Luzern\n\nGegenstand UVG-Leistungen\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. Es sei der Einspracheentscheid vom 12. Juni 2015 vollumfänglich aufzuheben.\n2. Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Versicherten die gesetzlichen\nVersicherungsleistungen auszurichten;\nAlles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 12. Juni 2015, womit\ndie Verfügung der Suva vom 4. Dezember 2015 geschützt wurde, sei zu bestätigen.\n\nSachverhalt\n\nA. A.1\nGemäss Schadenmeldung UVG der C___ AG vom 14. Mai 2012 (Suva-act. 5) sei A___,\nam XX.XX.1966 geborener Vater von fünf Kindern und bei ihr seit 8. Mai 2012 vollzeitlich\nals Bauarbeiter angestellt, am 11. Mai 2012 um 11.30 Uhr beim Anbringen von Kies auf einer Sickerleitung rückwärts die Böschung hinuntergefallen, wobei er mit dem Kopf auf einem Stein aufgeschlagen habe.\n\nA.2\nIm Austrittsbericht des Spitals Heiden vom 8. Juni 2012 (Suva-act. 150, 188/213) über die\nstationäre Beobachtung am 11./12. Mai 2012 (Suva-act. 150, 188/213) heisst es, der Chef\nhabe den Sturz in die Baugrube auf Rücken und Hinterkopf beobachtet. An letzterem bestünden Schmerzen, ferner an der Halswirbelsäule (HWS) und an der Scapula. Eine CT-\nUntersuchung habe bis auf eine fragliche ossäre Läsion am Halswirbelkörper (HWK) 7\nbeim jederzeit neurologisch unauffälligen und kreislaufstabilen Patienten keinen Befund ergeben, sodass dieser in gutem Allgemeinzustand nach Hause habe entlassen werden können (vgl. auch das Arztzeugnis UVG dieses Spitals vom 18. Juli 2012 [Suva-act. 15]).\n\nIm Bericht des Spitals Heiden über die ambulante Kontrolle vom 14. Mai 2012 (Suvaact. 22) ist die Rede von einer leichten Gehirnerschütterung und einer Rippenkontusion\nlinks. Es bestünden noch leichte Kopfschmerzen und thorakale Schmerzen beim Einatmen\nund Abduzieren des linken Armes, aber keine Übelkeit und kein Erbrechen.\n\nSeite 2\nA.3\nEin thorakales vertebrospinales MRI ergab gemäss Bericht der Klinik Stephanshorn vom\n9. Juli 2012 (Suva-act. 16) eine leichtgradige rechtskonvexe Skoliose der Brustwirbelsäule\n(BWS) im oberen bis mittleren Drittel, eine breitbasige Diskusprotrusion auf Höhe Th 1/2\nund eine Diskusprotrusion bzw. minimale Diskushernie auf Höhe Th 8/9 mit jeweils diskreten ventralen Duralschlauchimpressionen ohne neurale Beeinträchtigung.\n\nA.4\nNach einem HWS-MRI der Radiologie NordOst vom 31. August 2012 (Suva-act. 30) verneinte Neurochirurge Prof. D___ mit Bericht vom 3. Oktober 2012 (Suva-act. 27) eine einen\nNerv komprimierende Diskushernie. Beim posttraumatischen Zervikalsyndrom stünden derzeit bis in den Hinterkopf und beidseits in Richtung Schulter ausstrahlende Schmerzen sowie ein eingeschlafenes Gefühl in den Händen im Vordergrund.\n\nA.5\nGemäss neurologischem Konsilium der Rehaklinik Bellikon vom 30. Januar 2013 (Suvaact. 54) bestünden keine eindeutigen Hinweise auf eine motorische zervikoradikuläre\nSymptomatik.\n\nLaut Austrittsbericht dieser Klinik vom 20. März 2013 (Suva-act. 53) über die stationäre\nBehandlung vom 22. Januar bis 26. Februar 2013 bestehe eine mässige Symptomausweitung und Selbstlimitierung. Zwar habe sich der Patient zumindest partiell für Informationen\nüber einen besseren Umgang mit Schmerzen interessiert, aber nur wenig Bereitschaft gezeigt, dies im Alltag umzusetzen. Beim Austritt habe er über Schmerzen in Nacken und linkem Schultergürtel, regrediente Hypästhesien im dorsalen Unterarm sowie an den Dig. III-V\nlinks und über belastungsabhängige Schmerzen an der Lendenwirbelsäule (LWS) geklagt.\n\nA.6\nMit Bericht vom 10. April 2013 (Suva-act. 60) meinte Neurochirurge Dr. E___ von der Klinik\nStephanshorn, die geklagten Beschwerden und untersuchbaren Defizite fänden ihr Korrelat\nin der neuroforaminalen Enge C8 links (vgl. den Bericht dieser Klinik über eine MRI-\nAbklärung von HWS und BWS vom 2. April 2013 (Suva-act. 57), verursacht wohl durch einen traumatischen foraminalen bis extraforaminalen Bandscheibenvorfall auf Höhe\nHWK7/Th1 links. Trotz Operationsindikation wolle der Versicherte die bisherigen konservativen Therapien weiterverfolgen, da er einen leichten Rückgang der Beschwerden verspüre.\n\n"}