Die Arbeitsfähigkeit werde in jeder Tätigkeit durch eine somatoforme Schmerzstörung und eine gegenwärtig mittelgradige rezidivierende depressive Störung mit somatischem Syndrom beeinträchtigt. Eine Berentung wäre kontraproduktiv, da die Problematik ihren Ursprung im Verlust der Arbeitsstelle habe. Empfehlenswert sei ein Arbeitstraining mit jeweils zwei Stunden pro Tag zur Aktivierung und Tagesstrukturierung. Parallel dazu sollte die medikamentöse Therapie intensiviert und kontrolliert werden, da die Medikamentenspiegel sehr deutlich im unteren Bereich lägen.