{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-21_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20151216-O3V-15-21-20151216.pdf", "Checksum": "66db276dfe61a6f5f3a2737f827e083e"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-15-21"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-21"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Dezember 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 21    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___  \nZustelladresse: B___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,  Neue Steig 15, Postfach, \n9102 Herisau  \n  Gegenstand IV-Rente    \nRechtsbegehren \n \na) der Beschwerdeführerin: \n 1"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:36", "Checksum": "07a7ea10560e52d7724dbe54f361b0c3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-21\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Dezember 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 21    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___  \nZustelladresse: B___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,  Neue Steig 15, Postfach, \n9102 Herisau  \n  Gegenstand IV-Rente    \nRechtsbegehren \n \na) der Beschwerdeführerin: \n 1\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 16. Dezember 2015\n\nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild,\nDr. F. Windisch\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 15 21\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\nZustelladresse: B___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden, Neue Steig 15, Postfach,\n9102 Herisau\n\nGegenstand IV-Rente\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Die Verfügung der Ausgleichskasse und IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden vom\n28. April 2015 sei aufzuheben.\n2. Der Beschwerdeführerin sei eine ganze, allenfalls eine halbe IV-Rente zuzusprechen.\n3. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen anzuordnen.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. A.1\nDie am XX.XX.1960 geborene A___, verheiratete Mutter von zwei 1985 und 1986\ngeborenen Kindern, meldete sich am 12. Oktober 2011 (IV-act. 1) bei der Invalidenversicherung an, da sie seit 1982 an starker Migräne und seit 2005 an einer Schulterentzündung sowie Angstzuständen leide.\n\nA.2\nLaut Bericht von Allgemeinmediziner FMH Dr. C___, Wolfhalden, vom 30. Oktober 2011\n(IV-act. 15) bestünden folgende Diagnosen: Depression, Lumboischialgie, Koxitis links und\nschweres zervikozephales Syndrom. Zur Arbeitsfähigkeit könne er sich nicht äussern.\n\nA.3\nGemäss Protokoll der IV-Stelle über das Assessmentgespräch vom 9. November 2011 (IVact. 16) wünsche die Versicherte eine Rente, da sie sehr krank sei.\n\nA.4\nMit Bericht vom 21. Dezember 2011 (IV-act. 20) meinte Dr. D___, St. Gallen, dass wegen\nBelastungen in der Vergangenheit - der Bruder sei 1996 erschossen worden - seit 2008\neine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom und 100%iger Arbeitsunfähigkeit bestehe, die mit medizinischen Massnahmen nicht gebessert werden\nkönne.\n\nSeite 2\nA.5\nGemäss Bericht der Klinik Gais vom 20. März 2012 (IV-act. 26) über einen Aufenthalt vom\n12. Januar bis 10. Februar 2012 bestünden folgende Diagnosen: mittelgradige Depression\nmit somatischem Syndrom, generalisierte Angststörung, Kopfschmerzen vom Spannungstyp in Kombination mit Migräne ohne Aura, lumbospondylogenes Syndrom und Status nach\nKoxitis. Eine leichte Betätigung sei möglich, ebenso eine Verbesserung durch ambulante\nPsychotherapie.\n\nA.6\nGemäss Bericht des Psychiatrischen Zentrums Herisau (PZH) vom 31. Oktober 2012 (IVact. 42 und 50, 3/7) über einen Aufenthalt vom 20. August bis 9. November 2012 - bereits\nvom 30. April bis 29. Juni 2012 habe sich die Patientin dort aufgehalten -, seien folgende\nDiagnosen zu stellen: rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit\npsychotischen Symptomen; posttraumatische Belastungsstörung (PTBS); Somatisierungsstörung. Eine Besserung durch Therapie erscheine als möglich (s. auch den Verlaufsbericht\ndes PZH vom 7. Februar 2013 [IV-act. 50]).\n\nA.7\nAus einem Gutachten von Internist und Rheumatologe FMH Dr. E___, Zürich, vom\n7. Mai 2013 (IV-act. 57) über die unter Beizug einer Übersetzerin erfolgte Abklärung geht\nhervor, dass die Explorandin angegeben habe, in Begleitung nur noch zwanzig Minuten\nausser Haus gehen zu können, jedoch nicht bergauf wegen einer Schwäche in Rücken und\nBeinen. Stehen sei nur während fünf Minuten möglich, was zum Kochen nicht ausreiche,\nwozu sie im Übrigen auch psychisch nicht mehr fähig sei. Sie wechsle ständig ihre Lage\nzwischen sitzen, liegen, stehen und herumgehen in der Wohnung. In der Abklärung hätten\nsich verschiedene Inkonsistenzen gezeigt, so etwa beim Ausziehen der Schuhe mit voller\nVorbeugung ohne Finger-Boden-Abstand, bei der entsprechenden Prüfung jedoch mit\neinem solchen von 34 cm wegen Rückenschmerzen.\n\nZufolge Spannungskopfschmerzen und einer Migräne ohne Aura, eines klinisch und\nbefundmässig nicht erklärbaren generalisierten Schmerzsyndroms sowie eines sich klinisch\naktuell nicht auswirkenden Status nach leichter Coxitis links im August 2011 betrage die\nArbeitsfähigkeit bei Berücksichtigung gewisser Restriktionen in jeder Tätigkeit 80%.\n\n"}