{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-14_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2016/OG-20160216-O3V-15-14-20160216.pdf", "Checksum": "d6609376b8e040c6dbf3fe0d036b4ba8"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-15-14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Februar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin A. Mauerhofer   \nVerfahren Nr. O3V 15 14   \nSitzungsort Trogen  \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___  \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden , Neue Steig 15, Postfach, \n9102 Herisau  \n Gegenstand IV-Rente  \nRechtsbegehren \n \na) der Beschwerdeführerin:"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:28", "Checksum": "fd81beffef78e771001c5716332e68cc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-14\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Februar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin A. Mauerhofer   \nVerfahren Nr. O3V 15 14   \nSitzungsort Trogen  \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___  \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden , Neue Steig 15, Postfach, \n9102 Herisau  \n Gegenstand IV-Rente  \nRechtsbegehren \n \na) der Beschwerdeführerin:\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 16. Februar 2016\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild,\nDr. F. Windisch\nObergerichtsschreiberin A. Mauerhofer\n\nVerfahren Nr. O3V 15 14\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\n\nvertreten durch: RA AA___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden, Neue Steig 15, Postfach,\n9102 Herisau\n\nGegenstand IV-Rente\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Die Verfügung der IV-Stelle Appenzell A.Rh. vom 2. März 2015 sei vollumfänglich\naufzuheben, und es sei der Beschwerdeführerin rückwirkend ab 2. Mai 2011 eine\nganze IV-Rente zuzusprechen.\n\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Die am XX.XX.1966 geborene A___ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) meldete sich am 2.\nNovember 2010 wegen Rückenproblemen und psychischer Nichtbelastbarkeit bei der\nAusgleichskasse und IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Vorinstanz) zum\nLeistungsbezug an (IV-act. 11).\n\nB. Ihr Hausarzt Dr. B___ diagnostizierte im Bericht vom 19. November 2010 ein reaktivdepressives Zustandsbild, St. n. Magenband wegen Adipositas per magna, Astigmatismus,\nchronisches Spannungskopfweh, chronische Lumbago und Asthma bronchiale. Die\nBeschwerdeführerin sei vom 21. Januar bis 21. Oktober 2010 zu 50% und seit 22. Oktober\n2010 bis auf weiteres zu 100% arbeitsunfähig (IV-act. 17, S. 1 f.). Hierauf holte die\nVorinstanz beim die Beschwerdeführerin seit dem 22. November 2010 ambulant\nbehandelnden Psychiater, Dr. C___, ebenfalls einen Arztbericht ein, in welchem dieser\nfolgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte (IV-act. 20): Leichte bis\nmittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD10 F32.11); soziale\nPhobie (ICD10 F40.1); sonstige spezifische Angststörung (ICD10 F41.8); selbstunsichere\nPersönlichkeitsstörung (ICD10 F60.6).\n\nC. Dr. C___ teilte der Vorinstanz am 5. April 2011 mit, er halte die Beschwerdeführerin bis auf\nweiteres zu 100% arbeitsunfähig und auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht als vermittelbar (IVact. 24). Im Arztbericht spezifische Eingliederungsfragen vom 29. Juli 2011 machte Dr.\nC___ zur Frage, welche Funktionsausfälle die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten\n\nSeite 2\nTätigkeit einschränken, folgende Angabe: „Hierzu können keine Angaben gemacht werden,\nweil die Patientin schon seit längerer Zeit und vor Behandlungsbeginn hier stellenlos\ngewesen ist. Zur medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit kann daher keine ausreichend\ngenaue Angabe gemacht werden. M.E. müsste als erster Schritt eine Abklärung der\ntatsächlichen Arbeits- und Leistungsfähigkeit im geschützten Rahmen erfolgen“. Allgemeine\nHaushaltsarbeiten und die Betreuung ihrer behinderten Tochter als allein erziehende Mutter\nkönne die Beschwerdeführerin trotz der gesundheitlichen Defizite ausüben (IV-act. 31, S.\n3).\n\nD. Die Vorinstanz veranlasste zur vertieften Abklärung des medizinischen Sachverhalts zudem\neine rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführerin bei Dr. D___\nund Dr. E___.\n\nDr. D___ untersuchte die Beschwerdeführerin am 28. November 2011 internistisch/rheumatolotisch und diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine „anamnestisch\nchronische Lumbalgie, nicht radikulär, seit 2006, aktuell nicht ausgeprägt, radiologisch\nleichte Chondrose L4/5, L5/S1 (Dr. B___ 23.09.02), auf neuer Aufnahme 28.11.11\nChondrose L4/5 mittelgradig bei leichter Torsionsskoliose 10 Grad proximal LWK 5,\nleichtem Rück- und Seitgleiten 1-2mm LWK 4 auf LWK 5. Möglicherweise lokale leichte\nInstabilität (ICD-10: M51.3, M41.8). Adipositas per magna […] (ICD-10: E66.9). Status nach\nwahrscheinlichem Geburtsgebrechen mit seit Jugend leichter Halbseitenschwäche rechts\nM-1/6, leichtem Spitzfuss rechts, hausärztlich keine näheren Angaben erhältlich […]. Status\nnach Kniekontusion rechts 07/2011, klinisch ausgeheilt, radiologisch 21.07.2011 unauffällig\n[…].“ Er beurteilte die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht mindestens zu 80%\narbeitsfähig in einer adaptierten Tätigkeit (IV-act. 48).\n\n"}