{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-10_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2016/OG-20160216-O3V-15-10-20160216.pdf", "Checksum": "e8768e0312ba9336b8ed2a8ae834eb2c"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-15-10"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-10"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Februar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 10    \nSitzungsort Trogen  \n  Klägerin A___ \n vertreten durch: RA B___   \n  Beklagte AXA Stiftung Berufliche Vorsorge Winterthur , Postfach 300, \n8401 Winterthur  \n  Beigeladene Stiftung Auffangeinrichtung BVG , Weststrasse 50, \nPostfach,"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:27", "Checksum": "20011be1a615e699fdf334207f93dbdb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-10\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Februar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 15 10    \nSitzungsort Trogen  \n  Klägerin A___ \n vertreten durch: RA B___   \n  Beklagte AXA Stiftung Berufliche Vorsorge Winterthur , Postfach 300, \n8401 Winterthur  \n  Beigeladene Stiftung Auffangeinrichtung BVG , Weststrasse 50, \nPostfach,\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 16. Februar 2016\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer,\nCh. Wild, Dr. F. Windisch\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 15 10\n\nSitzungsort Trogen\n\nKlägerin A___\n\nvertreten durch: RA B___\n\nBeklagte AXA Stiftung Berufliche Vorsorge Winterthur, Postfach 300,\n8401 Winterthur\n\nBeigeladene Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Weststrasse 50,\nPostfach, 8003 Zürich\n\nvertreten durch: RA C___\n\nGegenstand Berufliche Vorsorge (Anspruch auf Invalidenrente)\nRechtsbegehren\na) der Klägerin:\n1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin eine Pensionskassenrente von monatlich\nFr. 792.-- spätestens ab 1. April 2013 zuzüglich Zins zu 5% zu bezahlen.\n2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.\n\nb) der Beklagten:\nDie Klage sei unter Kostenfolge abzuweisen.\n\nc) der Beigeladenen:\n1. Es sei festzustellen, dass die invalidisierende Arbeitsunfähigkeit nicht eingetreten ist, als\ndie Klägerin bei der Beigeladenen versichert war.\n2. Unter o/e Kostenfolge.\n\nSachverhalt\n\nA. A.1\nDie am XX.XX.86 geborene A___ meldete sich am 23. April 2012 (Kl.-act. 18) bei der Invalidenversicherung wegen seit ca. 2010 bestehenden gesundheitlichen Beschwerden an.\n\nA.2\nGemäss bereits am 12. März 2009 ausgestellter Bescheinigung der D___ AG (ALV-act. 25)\nsei die Versicherte dort von Anfang Oktober 2008 bis Ende März 2009 vollzeitlich in der\nKonfektion tätig gewesen. Krankheitshalber habe sie 2008 am 10. und 13. Oktober, am\n3. und 4. November und vom 8. bis 10. Dezember gefehlt, 2009 vom 5. bis 9. Januar und\nvom 10. bis 13. Februar.\n\nA.3\nMit Schreiben vom 20. August 2010 (IV-act. 13, 6/7) teilte die E___ AG der Versicherten\nmit, zwar habe man auf Ende August 2010 gekündigt, doch habe sie eine neue Stelle am\n24. August 2010 angetreten, weshalb auf die Einhaltung der einmonatigen Kündigungsfrist\nverzichtet werde (s. auch die Zusammenstellung dieser Firma betreffend Lohnfortzahlung\nbei Krankheit vom 14. Juli 2010 (Kl.-act. 17). Am 24. August 2010 (ALV-act. 26) bestätigte\ndie E___ AG, dass sie die Versicherte von Anfang Dezember 2009 bis 23. August 2010 beschäftigt habe. Diese habe 2010 wegen Krankheit folgende Absenzen aufgewiesen: am 7.\nund 8. Januar, vom 26. Februar bis 5. März, am 15. und 16. März, am 30. März und 1. April, vom 12. bis 16. April, am 11. Juni und vom 9. bis 25. Juli.\n\nSeite 2\nA.4\nAm 6. September 2010 stellte die Versicherte Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab\nAnfang September 2010 (ALV-act. 1), wobei sie sich als vollzeitlich arbeitsfähig bezeichnete.\n\nGemäss Bestätigung der F___ GmbH vom 7. September 2010 (ALV-act. 24) war die Versicherte vom 3. August bis 3. Oktober 2009 temporär vollzeitlich tätig.\n\nIm Fragebogen der Arbeitslosenversicherung für den Monat Oktober 2010 (ALV-act. 9) gab\nsie an, vom 18. bis 29. Oktober 2010 für die G___ AG während total 78.38h (ALV-act. 10)\ntätig gewesen zu sein (vgl. auch die Angaben dieser Firma vom 11. Januar 2011 [ALV-act.\n27]).\n\nGemäss Fragebogen der Arbeitslosenversicherung für den April 2011 (ALV-act. 9) sei sie\nvom 8. bis 15. April 2011 für die H___ GmbH während 50.48h (ALV-act. 10) tätig gewesen\nund habe nach Auskunft des I___ vom 29. Juli 2011 (ALV-act. 11) vom 4. April bis 31. Juli\n2011 ein vollzeitliches Einsatzprogramm mit wiederholten krankheitsbedingten Absenzen\nabsolviert.\n\nLaut Schreiben des RAV Herisau vom 20. Oktober 2011 (ALV-act. 5; s. auch ALV-act. 8)\nerfolge die Abmeldung nach dem maximalen Bezug von 260 Taggeldern am 11. Oktober 2011 per sofort.\n\nAm 12. März 2012 (Kl. act. 20) meldete das Sozialamt die seit 6. März 2012 arbeitsunfähige und gemäss RAV nicht vermittelbare Versicherte zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung.\n\nA.5\nLaut Bericht des psychiatrischen Zentrums Appenzell Ausserrhoden (PZA; Oberärztin\nDr. J___) vom 3./4. Januar 2013 (Kl.-act. 14) bestehe bei der Versicherten mindes-tens seit\nApril 2009 eine akute polymorphe psychotische Störung mit Symptomen einer Schizophrenie, die vom 25. Mai 2009 bis 31. Dezember 2011 und ab 27. Mai 2012 behandelt worden\nsei, mit stationären Aufenthalten vom 12. bis 19. Juli 2010 und vom 21. bis 25. April 2012.\nVolle Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sei vom 12. bis 27. Juli 2010 und seit 21.\nApril 2012 zu attestieren.\n\n"}