{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-14-32_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20151216-O3V-14-32-20151216.pdf", "Checksum": "007bd78ea387205da17b2929cf2544aa"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-14-32"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-14-32"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Dezember 2015   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 14 32    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,   \nNeue Steig 15 / Postfach, 9102 Herisau  \n  Gegenstand IV-Rente  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers (sinngemäss): \n Die angef"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:37", "Checksum": "c80a101b1469f129c8c921cafd010a78", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-14-32\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 16. Dezember 2015   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 14 32    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,   \nNeue Steig 15 / Postfach, 9102 Herisau  \n  Gegenstand IV-Rente  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerdeführers (sinngemäss): \n Die angef\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 16. Dezember 2015\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild,\nDr. F. Windisch\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O3V 14 32\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,\nNeue Steig 15 / Postfach, 9102 Herisau\n\nGegenstand IV-Rente\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers (sinngemäss):\nDie angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm unter Berücksichtigung der\nvon seinem früheren Rechtsvertreter vorgebrachten Argumente eine ganze IV-Rente zuzusprechen.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Der am XX.XX.1958 geborene A___ meldete sich am 1. Oktober 2002 erstmals wegen\neines im Dezember 2000 erlittenen Unfalls (Verletzung an der rechten Schulter) bei der IV-\nStelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden an und beanspruchte Leistungen. Die IV-Stelle\nverneinte mit je einer Verfügung vom 16. Juli 2003 einen Rentenanspruch (Invaliditätsgrad:\n14%) und einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. Diese Verfügungen sind in\nRechtskraft erwachsen.\n\nB. Die SUVA sprach A___ mit Verfügung vom 22. März 2004 wegen des Unfalls im Dezember\n2000 eine Integritätsentschädigung von 5% zu. Im März 2007 sowie im Dezember 2009\nerlitt A___ weitere Unfälle. Mit Verfügung vom 17. Mai 2011 sprach die SUVA A___\ninsgesamt eine Integritätsentschädigung von 15% zu. Die von A___ dagegen erhobene\nEinsprache hiess die SUVA im Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2011 teilweise gut\nund sprach ihm – nebst der Integrationsentschädigung von 15% – eine Invalidenrente von\n17% zu. Die von A___ gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde hiess das\nObergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Urteil vom 21. November 2012\nteilweise gut und sprach A___ ab 1. Juli 2011 eine Invalidenrente von 18% zu. Dieser\nEntscheid ist in Rechtskraft erwachsen.\n\nC. Am 8. April 2011 meldete sich A___ erneut wegen eines Unfalls (Rechts – Arm und\nSchulter) bei der IV-Stelle an. Gestützt auf die Ergebnisse der medizinischen Abklärungen\n– insbesondere das von der SWICA Gesundheitsorganisation eingeholte orthopädischpsychiatrische Gutachten von Dr. med. B___, Fachärztin Orthopädische Chirurgie und\nTraumatologie des Bewegungsapparates, und Dr. med. C___, Facharzt FMH Psychiatrie\n\nSeite 2\nund Psychotherapie – teilte die IV-Stelle A___ mit Vorbescheid vom 3. September 2012\nmit, dass ab 1. Oktober 2011 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestehe. Ab 1. Juli\n2012 bestehe dann aber aufgrund des ab Juli 2012 verbesserten Gesundheitszustands\nkein Rentenanspruch mehr (Invaliditätsgrad 5%). Mit Verfügung vom 18. Dezember 2012\nsprach die IV-Stelle A___ vom 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012 eine ganze Invalidenrente\nzu (Invaliditätsgrad 100%).\n\nD. Nach weiteren medizinischen Abklärungen kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom\n18. September 2013 an, es bestehe auch ab 1. Juli 2012 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Invaliditätsgrad 92%). Dagegen liess die INVOR Vorsorgeeinrichtung Industrie\nam 17. Oktober 2013 Einwand erheben. In der Folge wurden weitere Abklärungen getätigt,\nunter anderem wurde ein bidisziplinäres Gutachten bei Dr. med. D___, Facharzt FMH\nRheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, und bei Dr. med. E___, Facharzt\nAllgemeine Innere Medizin und Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie eine\närztliche Stellungnahme und ein ergänzendes psychiatrisches Gutachten bei Dr. med.\nC___ eingeholt. Mit Vorbescheid vom 15. Juli 2014 teilte die IV-Stelle A___ mit, es bestehe\nkein Rentenanspruch. Dagegen liess A___ am 12. September 2014 Einwand erheben. Mit\nVerfügung vom 20. Oktober 2014 hielt die IV-Stelle an ihrem Entscheid fest und wies das\nLeistungsbegehren ab.\n\nE. Gegen die Verfügung vom 20. Oktober 2014 erhob A___ am 22. November 2014 (Datum\nPostaufgabe) mit dem eingangs sinngemäss wiedergegebenen Antrag Beschwerde beim\nObergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden.\n\nF. Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 24. Februar 2015 die Abweisung der Beschwerde.\n\nG. A___ verzichtete stillschweigend auf eine Replik.\n\nErwägungen\n\n1. Gemäss Art. 57 ATSG1 i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b JG2 beurteilt das Obergericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen.\n\n1\nBundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG,\nSR 830.1)\n2\nJustizgesetz vom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31)\n\nSeite 3\nDie von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen\nergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der\nForm- und Fristerfordernisse erfüllt sind.3\n\n"}