{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-14-22_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20150819-O3V-14-22-20150819.pdf", "Checksum": "f76f64121fda7e051b03bc2f2e0b2cd5"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-14-22"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-14-22"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 19. August 2015   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 14 22    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  vertreten durch: RA C___  \n  Gegenstand Invalidenrente und Integ"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:32", "Checksum": "d94f93b315e64170282e820e80624151", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-14-22\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 19. August 2015   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 14 22    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  vertreten durch: RA C___  \n  Gegenstand Invalidenrente und Integ\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 19. August 2015\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild,\nDr. F. Windisch\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O3V 14 22\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\n\nvertreten durch: RA B___\n\nVorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,\nPostfach 4358, 6002 Luzern\n\nvertreten durch: RA C___\n\nGegenstand Invalidenrente und Integritätsentschädigung\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Der Entscheid vom 13. August 2014 sei aufzuheben, und der Beschwerdeführerin mit\nWirkung ab 1. Oktober 2013 eine UVG-Invalidenrente von mindestens 50% zuzusprechen.\n\n2. Ebenso sei die Integritätsentschädigung auf mindestens 10% zu erhöhen.\n\n3. Eventualiter sei der Entscheid vom 13. August 2014 aufzuheben, und die Beschwerdeführerin umfassend zu begutachten, insbesondere durch einen Handchirurgen.\n\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde vom 10. September 2014 sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Die am XX.XX.1960 geborene A___ war als Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen\nobligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert, als sie\nam 10. Juli 2011 zu Hause ausrutschte und sich an der rechten Hand verletzte.1 In der\nFolge kam die SUVA im Zusammenhang mit diesem Nichtberufsunfall für diverse\nBehandlungskosten auf – unter anderem auch eine Operation des rechten Handgelenks –\nund richtete Taggelder aus. Am 15. Januar 2013 verletzte sich A___ erneut, als sie zu\nHause im Badezimmer ausrutschte und das rechte Knie anschlug.2\n\nB. Im März bzw. April 2013 wurden von der SUVA vorübergehend die Taggeldleistungen an\nA___ gekürzt.3 Vom 14. Mai bis 29. Mai 2013 hielt sich A___ stationär in der Rehaklinik\nBellikon auf. Im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon wurde festgehalten, dass aus\nunfallkausaler Sicht die frühere berufliche Tätigkeit als Textil-Fabrikmitarbeiterin nicht mehr\nzumutbar sei, da die Anforderungen zu hoch seien. Eine andere berufliche Tätigkeit im\n\n1\nAct. 8.I.1\n2\nAct. 8.II.1\n3\nAct. 8.I.112 und act. 8.I.134\n\nSeite 2\nSinne einer leichten bis mittelschweren Arbeit, ohne repetitiven Krafteinsatz der rechten\nHand, wechselbelastend, ohne Einnahme von Zwangshaltungen wie Knien, Kauern und\nHocken, sei ganztags zumutbar.4 Am 16. Juli 2013 fand eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch med. pract. D___, Fachärztin FMH für Chirurgie, statt, in welcher die\nZumutbarkeitsbeurteilung der Rehaklinik Bellikon bestätigt wurde.5\n\nC. Mit Schreiben vom 24. September 2013 teilte die SUVA A___ mit, dass keine Behandlung\nmehr notwendig sei, weshalb mit dem heutigen Tag die Heilkostenleistungen eingestellt\nwürden. Weitere Taggeldleistungen seien ab 30. September 2013 nicht mehr geschuldet.6\nAm 1. November 2013 liess A___ dagegen Einwände erheben.7\n\nD. Am 26. November 2013 fand eine zweite kreisärztliche Untersuchung bei med. pract. D___\nstatt. Sie empfahl im Wesentlichen eine Vorlage bei der Versicherungsmedizin in Luzern\nund gegebenenfalls ein interdisziplinäres chirurgisch-neurologisch-psychiatrisches\n8\nKonsilium. Die chirurgische und neurologische Beurteilung mit Untersuchung vom 5. März\n2014 bei der Versicherungsmedizin in Luzern ergab, dass kein CRPS im Bereich der rechten oberen Extremität vorliegt. In der psychiatrischen Beurteilung wurden eine Somatisierungsstörung sowie eine vorwiegend histrionische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.9\n\nE. Die SUVA sprach A___ mit Verfügung vom 17. April 2014 eine Integritätsentschädigung\nvon 5 % zu. Die Ausrichtung einer Invalidenrente wurde mit der Begründung abgelehnt, es\nliege keine unfallbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit vor.10 Dagegen liess A___\nam 21. Mai 2014 Einsprache erheben.11 Mit Einspracheentscheid vom 13. August 2014\nhielt die SUVA an ihrer Verfügung fest und wies die Einsprache ab.12\n\nF. Mit Eingabe vom 10. September 2014 liess A___ beim Obergericht Appenzell\nAusserrhoden Beschwerde erheben.13 In der Beschwerdeantwort vom 17. Dezember 2014\nbeantragte die SUVA die Abweisung der Beschwerde.14 Am 26. Februar 2015 reichte A___\ndie Replik ein. Sie verzichtete stillschweigend auf die Durchführung einer mündlichen\nVerhandlung.15 Die Duplik der SUVA ging am 18. März 2015 ein.16\n\n4\nAct. 8.I.148-2/11\n5\nAct. 8.I.155-7/8\n6\nAct. 8.I.170\n7\nAct. 8.I.177\n8\nAct. 8.I.186-4/10\n9\nAct. 8.I.198-20/21 und act. 8.I.199-10/13\n10\nAct. 8.I.204\n11\nAct. 8.I.212\n12\nAct.8.I.218\n13\nAct. 1\n14\nAct. 7\n15\nAct. 11\n\n"}