Der Vorinstanz als staatlicher Behörde wird unabhängig vom Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zugesprochen (vgl. BGE 127 V 205, E. 3a; Art. 61 lit. a und g ATSG e contrario; Art. 24 Abs. 3 lit. a VRPG). Seite 13 Demnach erkennt das Obergericht: 1. Die Beschwerde von A___ wird gutgeheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 19. Juni 2017 betreffend Schadenersatzverfügung vom 4. April 2017 aufgehoben. Es besteht keine Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführerin gegenüber der Vorinstanz gestützt auf Art. 52 AHVG.