Wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB). In subjektiver Hinsicht sind Vorsatz und Absicht unrechtmässiger Bereicherung erforderlich. Der Vorsatz muss sich auch auf die Unrechtmässigkeit der Verwendung beziehen (ANDREAS DONATSCH, a.a.O., N. 21 zu Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB). Die Rechnung von K___ vom 27. März 2013 über CHF 5‘000.00 weist folgenden Text auf: „Kunde LL___. Diverse Übersetzungsarbeiten für Aufträge Tessin und Westschweiz für die Zeit von August 2012 – März 2013“ (act. B 10/1.2/21; B 10/7.2/6; B10/77).