Sie ist berechtigt und verpflichtet, die angefochtene Veranlagungsverfügung umfassend in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht zu überprüfen, d.h. sie kann gestützt auf eine allfällige Untersuchung den Sachverhalt im Einspracheentscheid neu festsetzen, namentlich auch Schätzungen neu vornehmen und das Ermessen anders ausüben sowie eine neue rechtliche Würdigung treffen. Der Einspracheentscheid ist ein reformatorischer Entscheid. Er tritt an die Stelle der Veranlagungsverfügung, wobei er diese in ihrer Gesamtheit ersetzt; er ist seiner Rechtsnatur nach eine neue Veranlagungsverfügung (ZWEIFEL/BEUSCH/CASANOVA/HUNZI- KER, a.a.O., N 13 zu § 21).