{"Signatur": "AR_OG_002", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_002_O2V-15-1_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20151111-O2V-15-1-20151111.pdf", "Checksum": "190bec563142c770230690b8dde137f1"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O2V-15-1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2V-15-1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   2. Abteilung  \nUrteil vom 11. November 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter R. Krapf, B. Dick, S. Plachel, Dr. M. Winiger Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O2V 15 1    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  vertreten durch: RA C___  \n  Gegenstand Leistungen aus UVG  \nRechtsbegehren \n \na)"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:40", "Checksum": "918a205759dd3afaecbb674a8268a425", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2V-15-1\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   2. Abteilung  \nUrteil vom 11. November 2015   \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg Oberrichter R. Krapf, B. Dick, S. Plachel, Dr. M. Winiger Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O2V 15 1    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  \nPostfach 4358, 6002 Luzern  vertreten durch: RA C___  \n  Gegenstand Leistungen aus UVG  \nRechtsbegehren \n \na)\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n2. Abteilung\n\nUrteil vom 11. November 2015\n\nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg\nOberrichter R. Krapf, B. Dick, S. Plachel, Dr. M. Winiger\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O2V 15 1\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: RA B___\n\nVorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,\nPostfach 4358, 6002 Luzern\n\nvertreten durch: RA C___\n\nGegenstand Leistungen aus UVG\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. Es sei der Einspracheentscheid vom 1. Oktober 2014 aufzuheben.\n\n2. Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen aus UVG (Taggelder)\nweiterhin zu erbringen.\n\nUnter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\n1. Die Beschwerde vom 3. November 2014 sei vollumfänglich abzuweisen und der Ein-\nsprache-Entscheid vom 1. Oktober 2014 sei zu bestätigen.\n\n2. Die Kosten seien bei Kostenlosigkeit des Verfahrens wettzuschlagen.\n\nSachverhalt\n\nA. Der am XX.XX.1951 geborene A___ arbeitete seit dem 1. Februar 2011 als Maler bei der\nD___ GmbH und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA)\nobligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert.1 Am 29.\nFebruar 2012 fiel er beim Malen des Treppenhauses die Treppe hinunter und verletzte sich\nan der rechten Schulter.2\n\nB. Die SUVA sprach A___ mit Schreiben vom 24. April 2012 für die Folgen des Berufsunfalles\nTaggelder zu und übernahm die Kosten der Heilbehandlung.3 Am 30. November 2012\nerklärte die SUVA, sie richte vorläufig keine Leistungen mehr aus.4\n\nC. Mit Verfügung vom 2. Mai 2014 teilte die SUVA A___ mit, dass sie aufgrund der\nUnklarheiten betreffend Versicherungsdeckung ihre Anerkennung vom 24. April 2012 im\nSinne der prozessualen Revision aufhebe. Für Folgen eines nicht versicherten Unfalles\nkönne kein Leistungsanspruch entstehen, weshalb sie keine Versicherungsleistungen er-\n\n1\nAct. 9.1/68-397/412; act. 9.1/68-399/412; act. 9.1/68-402/412; act. 9.1/73; act. 9.1/81-1/33 und\nact. 2.1\n2\nAct. 9.1/1; act. 9.1/2-1/4 und act. 9.1/2-2/4\n3\nAct. 9.1/5 und act. 9.1/6\n4\nAct. 9.1/45\n\nSeite 2\nbringen könne. Die bereits erbrachten Versicherungsleistungen in Höhe von total\nFr. 26‘496.-- fordere sie daher zurück.5 Dagegen liess A___ Einsprache erheben.6 Mit\nEinspracheentscheid vom 1. Oktober 2014 wies die SUVA die Einsprache ab.7\n\nD. A___ liess mit Eingabe vom 3. November 2014 Beschwerde gegen den Einspracheentscheid erheben.8 Die SUVA beantragte in der Beschwerdeantwort vom 18. Februar\n2015 die Abweisung der Beschwerde.9 Mit Verfügung vom 27. Februar 2015 wurde A___\nfür das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und die unentgeltliche\nVerbeiständung gewährt.10 Am 4. März 2015 verzichtete A___ auf eine mündliche\nHauptverhandlung.11 Die Replik von A___ ging am 29. April 2015 ein.12 Am 13. Mai 2015\nreichte die SUVA die Duplik ein.13\n\nE. Auf die Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften sowie die Ausführungen in den\nmedizinischen Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\nErwägungen\n\n1. Gemäss Art. 57 ATSG14 i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b JG15 beurteilt das Obergericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen. Die\nörtliche Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG).\n\nDie von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen\nergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der\nForm- und Fristerfordernisse erfüllt sind.16\n\nAuf die Beschwerde ist einzutreten.\n\n5\nAct. 9.1/83-1ff/4\n6\nAct. 9.1/85-1/3; act. 9.1/87-1/3 und act. 9.1/90-1ff/19\n7\nAct. 9.1/95-1ff/8\n8\nAct. 1\n9\nAct. 7\n10\nAct. 14, Verfahren Nr. ERV 14 69\n11\nAct. 10 und act. 15\n12\nAct. 15\n13\nAct. 18\n14\nBundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG,\nSR 830.1)\n15\nJustizgesetz vom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31)\n16\nArt. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20)\ni.V.m. Art. 59, Art. 60 Abs. 1 und Art. 61 lit. b ATSG sowie Art. 54, Art. 56 und Art. 59 des Gesetzes\nvom 9. September 2002 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG, bGS 143.1)\n\nSeite 3\n2. Der Beschwerdeführer verzichtete im Lauf des Verfahrens auf eine mündliche Verhandlung. An den Beweisanträgen, der Befragung der Zeugen E___ und F___, hielt er aber\nfest.17\n\n"}