Der Verurteilte habe seine Krankheit, die Notwendigkeit der fortgesetzten Medikation und vor allem auch die Notwendigkeit der fortgesetzten Cannabisabstinenz anerkannt. Unter der aktuellen Medikation sei es zu einer deutlichen Verbesserung der Negativsymptomatik sowie der sozialen Kompetenzen gekommen. Auch das Konfliktverhalten habe sich verbessert. Der Verurteilte habe deutlich besseren Kontakt zu seinen Miteingewiesenen wie auch zum Personal. Der Therapieerfolg zeige sich auch daran, dass der Verurteilte zumindest vorübergehend von der geschlossenen in die offene Abteilung mit Lockerungsstufe 6 habe verlegt werden können.