{"Signatur": "AR_OG_002", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_002_O2S-17-18_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20180911-O2S-17-18-20190129.pdf", "Checksum": "f5f217cb11244eaea93bfcdbf55e8c1b"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O2S-17-18"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2S-17-18"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung   Die von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht ist dieses mit Urteil vom 29. Januar 2019 nicht eingetreten (6B_1294/2018). \nBeschluss vom  11. September 2018  (berichtigt in Dispositiv Ziff. 1) \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichterin D. Sieber Oberrichter R. Krapf, S. Plachel, Dr. M. Winiger Obergerichtsschreiberin M. Epprecht   \nVerfahren Nr. O2S 17 18   \nSitzungsort Trogen"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:09", "Checksum": "ef361203cfb51ef195cb172cdedbd8c8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2S-17-18\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung   Die von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht ist dieses mit Urteil vom 29. Januar 2019 nicht eingetreten (6B_1294/2018). \nBeschluss vom  11. September 2018  (berichtigt in Dispositiv Ziff. 1) \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichterin D. Sieber Oberrichter R. Krapf, S. Plachel, Dr. M. Winiger Obergerichtsschreiberin M. Epprecht   \nVerfahren Nr. O2S 17 18   \nSitzungsort Trogen\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n2. Abteilung\n\nDie von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das\nBundesgericht ist dieses mit Urteil vom 29. Januar 2019 nicht eingetreten (6B_1294/2018).\n\nBeschluss vom 11. September 2018\n(berichtigt in Dispositiv Ziff. 1)\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichterin D. Sieber\nOberrichter R. Krapf, S. Plachel, Dr. M. Winiger\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O2S 17 18\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\nPrivatklägerin\n\nBeschwerdegegner B___\nBeschuldigter\nverteidigt durch: RA BB___\n\nBeschwerdegegnerin Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden\n\nvertreten durch: StA C___, Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau\n\nGegenstand Einstellung\nBeschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft\nU 16 1141 vom 31. Oktober 2017\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin (sinngemäss)\n1. Die angefochtene Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 31. Oktober 2017 sei\naufzuheben.\n2. B___ sei nach Art. 126 Abs. 1 StGB, nach Art. 123 Abs. 1 StGB, nach Art. 173 Abs. 1\nStGB und nach Art. 180 Abs. 1 StGB zu bestrafen.\n3. Es sei ihr eine Genugtuungs-/Schmerzensgeldsumme von CHF 7‘000.00 zu bezahlen\nzuzüglich Zins seit 10. September 2016.\n4. Das Gericht habe die Mitarbeiterin des Schwimmbades D___ als Zeugin\neinzuvernehmen.\n5. Die erneuten verleumdenden Aussagen von StA C___ seien zurückzuweisen.\n\nb) des Beschwerdegegners\n(Verzicht auf Stellungnahme)\n\nc) der Beschwerdegegnerin\nDie Beschwerde sei unter Kostenfolge abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.\n\nSachverhalt\n\nA. Übersicht\n\na) Am 10. September 2016 kam es im Schwimmbad D___ zu einer Auseinandersetzung\nzwischen A___ und dem Bademeister B___ (act. B 9/2, S. 1; act. B 9/ 13). Dr. med. E___,\nEggersriet, verfügte am 12. September 2016 die Fürsorgerische Unterbringung von A___\nim Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden; dasselbe verfügte anderntags auch\nDr. med. F___, Rorschach (act. B 9/2). Mit Entscheid des Einzelrichters des Obergerichts\nvom 23. September 2016 (ERV 16 51) wurde die dagegen gerichtete Beschwerde von\nA___ gutgeheissen und deren Entlassung gleichentags angeordnet (act. B 9/ 2). Am 26.\nSeptember 2016 reichte A___ bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden\nStrafanzeige mit Zivilklage wegen Tätlichkeit, Körperverletzung, übler Nachrede und\nDrohung gegen B___ ein (act. B 9/2). Mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom\n18. Oktober 2016 wurde das Verfahren gegen B___ (Nr. U 16 1141) gestützt auf Art. 310\nAbs. 1 lit. a und lit. c i.V.m. Art. 8 StPO in Anwendung des Opportunitätsprinzips nicht\nAnhand genommen (act. B 9/13). Gegen diese Nichtanhandnahmeverfügung reichte\nA___ beim Obergericht Appenzell Ausserrhoden Beschwerde ein (act. B 9/1). Mit\nBeschluss vom 25. April 2017 wurde auf die Begehren betreffend Bezahlung einer\n„Genugtuungs-/Schmerzensgeldentschädigung“ sowie die Erhebung einer Strafanzeige\ngegen die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nicht eingetreten. Im Übrigen wurde\n\nSeite 2\ndie Beschwerde gutgeheissen, die Nichtanhandnahmeverfügung aufgehoben und die\nSache zur Neubeurteilung an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen (O2S 16 16; act. B\n9/23 und act. B 9/24).\n\nb) Mit Schreiben vom 7. Juli 2017 wies die Staatsanwaltschaft die Kantonspolizei an, ein\npolizeiliches Ermittlungsverfahren einzuleiten (act. B 8/2.1). Am 3. August 2017 wurde\nA___ durch die Kantonspolizei als Auskunftsperson einvernommen (act. B 8/3.1). Die\nEinvernahme von B___ erfolgte am 2. September 2017 (act. B 8/3.2). Die zur Tatzeit an\nder Schwimmbadkasse tätige Angestellte des Schwimmbades D___ wurde am 2. Oktober\n2017 durch die Kantonspolizei als Auskunftsperson befragt (act. B 8/4.1). Am 10. Oktober\n2017 wurde den Parteien von der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass nach Abschluss des\nUntersuchungsverfahrens die Erledigung des Verfahrens mittels Einstellungsverfügung\nvorgesehen sei (act. B 8/4.1). Mit Einstellungsverfügung vom 31. Oktober 2017 stellte die\nStaatsanwaltschaft das Verfahren gegen B___ (Nr. U 16 1141) in Anwendung von Art.\n319 Abs. 1 lit. a und lit. b StPO mangels Tatbestandes und mangels Beweises ein. Die\nUntersuchungskosten wurden zu Lasten des Staates genommen (act. B 3).\n\n"}