{"Signatur": "AR_OG_002", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_002_O2S-13-18_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2015/OG-20141209-O2S-13-18-20141209.pdf", "Checksum": "7b21720f97f092eb2f81696c07983d22"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O2S-13-18"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2S-13-18"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  2. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung   \nUrteil vom  9. Dezember 2014   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter B. Oberholzer, H.P. Blaser, H. Zingg, R. Aebischer Obergerichtsschreiberin B. Widmer  \nVerfahren Nr. O2S 13 18    \nSitzungsort Trogen    \n Berufungskläger/ A___ Anschlussberufungs-  beklagter verteidigt durch: RA B___ Beschuldigter    Berufungsbeklagte/ Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK,  Anschlussberufungs- Eigerplatz 1, 3003 Bern klägerin  Ankl"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:36", "Checksum": "d544af6794c811e3a5b368a289b8e1c6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2S-13-18\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung   \nUrteil vom  9. Dezember 2014   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter B. Oberholzer, H.P. Blaser, H. Zingg, R. Aebischer Obergerichtsschreiberin B. Widmer  \nVerfahren Nr. O2S 13 18    \nSitzungsort Trogen    \n Berufungskläger/ A___ Anschlussberufungs-  beklagter verteidigt durch: RA B___ Beschuldigter    Berufungsbeklagte/ Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK,  Anschlussberufungs- Eigerplatz 1, 3003 Bern klägerin  Ankl\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n2. Abteilung\n\nUrteil vom 9. Dezember 2014\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter B. Oberholzer, H.P. Blaser, H. Zingg, R. Aebischer\nObergerichtsschreiberin B. Widmer\n\nVerfahren Nr. O2S 13 18\n\nSitzungsort Trogen\n\nBerufungskläger/ A___\nAnschlussberufungsbeklagter verteidigt durch: RA B___\nBeschuldigter\n\nBerufungsbeklagte/ Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK,\nAnschlussberufungs- Eigerplatz 1, 3003 Bern\nklägerin\nAnklägerin\n\nBerufungsbeklagte Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden\nAnklägerin\nvertreten durch: StA C___,\nSchützenstrasse 1A, 9100 Herisau\n\nGegenstand Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Glücksspiele und Spielbanken (SBG)\nA. Anträge\n\na) der Staatsanwaltschaft:\n\nim erst- und zweitinstanzlichen Verfahren:\n\n--\n\nb) der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK\n\naa) im erstinstanzlichen Verfahren (an Schranken):\n\n1. A___ sei in Anwendung von Artikel 56 Absatz 1 Buchstabe a Spielbankengesetz der\nWiderhandlung gegen das SBG schuldig zu sprechen, begangen durch die\nOrganisation von Glücksspielen ausserhalb konzessionierter Spielbanken\n(Organisieren eines Pokerturniers der Variante Texas Hold’em No Limit) in den\nRäumlichkeiten des Pokerclubs E___ in F___, festgestellt am 17. Dezember 2010.\n\n2. A___ sei zu einer Busse von CHF 1‘500.00 zu verurteilen.\n\n3. Das am 17. Dezember 2010 beschlagnahmte Spielgeld in der Höhe von\nCHF 780.00 sei anteilsmässig im Betrag von CHF 390.00 bei A___ einzuziehen.\n\n4. A___ sei zur Leistung einer Ersatzforderung zugunsten des Bundes in der Höhe von\nCHF 20.00 zu verurteilen.\n\n5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nbb) im Berufungsverfahren:\n\nAuf die vom Rechtsvertreter von A___ eingereichte Berufung gegen das Urteil der\nEinzelrichterin des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 15.10.2013 sei nicht einzutreten.\n\nKorrektur des Nichteintretensantrages gemäss act. B 11:\n\n„Richtigerweise hätte die Abweisung der Berufung verlangt werden müssen.“\n\nZur Anschlussberufung:\n\nA___ sei der vorsätzlichen Widerhandlung gegen Artikel 56 Absatz 1 Buchstabe a\nSpielbankengesetz schuldig zu sprechen (Organisation von Glücksspielen ausserhalb\neiner konzessionierten Spielbank, begangen am 17. Dezember 2010).\n\nSeite 2\nc) des Beschuldigten:\n\naa) im erstinstanzlichen Verfahren (an Schranken):\n\n1. Es sei der Beschuldigte von Schuld und Strafe freizusprechen.\n\n2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Staates.\n\nbb) im Berufungsverfahren:\n\nin der Berufungserklärung (act. B 1):\n\n1. Der Beschuldigte A___ sei vom Anklagevorwurf der vorsätzlichen Verletzung des\nSpielbankengesetzes im Sinne von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG sowie auch der\nfahrlässigen Verletzung des Spielbankengesetzes im Sinne von Art. 56 Abs. 2 SBG\nfrei zu sprechen.\n\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Staatskasse.\n\nin der Eingabe vom 5.2.2014 (act. B 17):\n\n1. Auf die Berufung von A___ vom 22.11.2013 sei einzutreten\n\n2. Auf die Anschlussberufung der ESBK im Verfahren gegen den Beschuldigten A___,\ndatierend vom 17.12.2013, sei nicht einzutreten.\n\n3. Unter Kosten– und Entschädigungsfolgen zulasten der Staatskasse.\n\nin der Eingabe vom 25.2.2014 (act. B 20):\n\n1. Der Beschuldigte A___ sei vom Anklagevorwurf der vorsätzlichen Verletzung des\nSpielbankengesetzes im Sinne von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG sowie auch der\nfahrlässigen Verletzung des Spielbankengesetzes im Sinne von Art. 56 Abs. 2 SBG\nfrei zu sprechen.\n\n2. Eventualiter sei das Urteil des Kantonsgerichts vom 15.10.2013 aufzuheben und zur\nneuen Beurteilung an die Vorinstanz zu weisen.\n\n3. Die am 17.12.2010 beschlagnahmten Gelder seien in der Höhe von CHF 390.00 an\nden Beschuldigten A___ herauszugeben.\n\n4. Auf eine Ersatzforderung des Bundes von CHF 20.00 sei zu verzichten.\n\n5. Die Kosten der Untersuchung, der ersten Instanz als auch des Obergerichts des\nKantons Appenzell Ausserrhoden seien vollständig von der Staatskasse zu tragen.\n\n6. A___ sei eine Prozessentschädigung in der Höhe der ihm entstandenen\nRechtsvertretungskosten aus der Staatskasse zu bezahlen.\n\nSeite 3\nB. Sachverhalt\n\n"}