Schutzobjekt des unlauteren Wettbewerbs ist nach Art. 1 der lautere und unverfälschte Wettbewerb (Jung, in: Jung/Spitz (Hrsg.), Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), 2. Aufl. 2016, N. 2 zu Art. 1 UWG). Systematisch beruht auch die Anwendung des UWG auf dem allgemeinen Grundsatz des Vorrangs der Spezialregelungen von Art. 3 bis 8 UWG vor der Generalklausel des Art. 2 [lex specialis derogat legi generali] (Jung, a.a.O., N. 4 ff. zu Art. 2 UWG). Das Täuschungs- und das Irreführungsverbot bilden den Kern des Schweizer Lauterkeitsrechts, das in zahlreichen mehr oder minder generellen Sondertatbeständen (Art. 2 Var. 1, Art. 3 Abs. 1 lit.