In ihrem Erleben als damaligem Kindergartenkind sei das eine normale Variante. Fachlich spreche man von einer Erinnerung im impliziten Gedächtnis. Das bedeute, dass zum jetzigen Zeitpunkt jede Form von Kontakt mit dem Halbbruder oder dem Vater und sogar Gespräche zu diesem Thema bei einer Kindesvertreterin mit grosser Wahrscheinlichkeit diese Triggerfunktion hätten. Aus kinderpsychiatrischer traumatherapeutischer Sicht sei es sehr wichtig, dass C___ im Moment und bis auf weiteres mit dem ganzen Thema in Ruhe gelassen werde. Sie vertraue darauf, dass diese den Wunsch äussern werde, mit dem Vater in Kontakt zu treten, wenn sie dazu bereit sei.