Art. 172ter StGB begründet einen privilegierten Tatbestand, durch welchen Verbrechen oder Vergehen im Falle der Geringfügigkeit zu Übertretungen werden. Art. 172 ter StGB kommt auch bei Sachbeschädigungen zur Anwendung (ANDREAS DONATSCH, a.a.O., N. 1 und 4 zu Art. 172ter StGB). Das Bundesgericht hat den Grenzwert für die Annahme eines „geringfügigen Schadens“ auf CHF 300.00 festgelegt (ANDREAS DONATSCH, a.a.O., N. 5 zu Art. 172ter StGB; BGE 142 IV 129 E. 3.1). Entscheidend für die Bestimmung des Werts ist die subjektive Seite, mithin also die Vorstellung des Täters betreffend den Wert (ANDREAS DONATSCH, a.a.O., N. 6 zu Art. 172ter StGB;