Es habe sich dabei um Lost-Files gehandelt, die der Beschuldigte trotz Datenlöschung in der Nacht vor dem polizeilichen Zugriff nicht habe restlos beseitigen können. In der Schlusseinvernahme habe der Beschuldigte eingeräumt, er sei auf Seiten mit illegaler Pornografie gewesen, habe aber nichts heruntergeladen. Ihm sei die Funktion und Bedienung des sogenannten Cache-Speichers bekannt. Offenbar hege der Beschuldigte einerseits ein derartiges Interesse und andererseits sei er sich deren Brisanz bewusst gewesen, sonst hätte er wohl kaum in der Nacht vor seiner Festnahme eine umfassende Datenlöschung vorgenommen.