Daraus folge die Annahme, dass die durch das wirtschaftliche Selbständigwerden der Kinder freigewordene Mittel für beide Ehegatten verwendet worden wären und der unterhaltsverpflichtete Ehegatte diese Mittel nicht einfach für sich reklamieren könne (BGE 134 III 577 E. 8 S. 580 ff.). Beweispflichtig für eine allfällige Sparquote wäre der unterhaltsverpflichtete Ehegatte (dazu BGE 140 III 485 E. 3.3. S. 488 ff.). Untauglich zum Beweis sei dabei der blosse Verweis auf den Wegfall von Kinderalimenten (Urteilsbesprechung zu BGer 5A_24/2016 von Heinz Hausheer, ZBJV 153/2016 S. 478 ff.).