O., N. 34 zu Art. 16 ZGB). Je nach Schwierigkeit und Tragweite der Handlung sind unterschiedliche Anforderungen an Vernunft, Bewusstsein und Entschlusskraft zu stellen (derselbe, a.a.O., N. 35 zu Art. 16 ZGB). Die Urteilsfähigkeit ist die Regel und nach der allgemeinen Lebenserfahrung zu vermuten (SANDRA HOTZ, in: Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurzkommentar ZGB, 2. Aufl. 2017, N. 12 zu Art. 16 ZGB). Wer die Urteilsunfähigkeit einer Person behauptet, hat diese nach Art. 8 ZGB zu beweisen (dieselbe, a.a.O., N. 12 zu Art. 16 ZGB). Die Vorinstanz hat zu Recht ausgeführt, dass der Berufungskläger beweispflichtig für die behauptete Urteilsunfähigkeit bei Unterzeichnung des Treuhänder-Vertrages ist.