Seite 10 Dem ist jedoch klar nicht so: Schönmann weist darauf hin, dass die Echtheit einer Urkunde von ihrer inhaltlichen Richtigkeit zu unterscheiden ist (a.a.O., N. 4 zu Art. 178 ZPO). Gasser/Rickli halten fest, dass wenn der Echtheitsbeweis gelingt, damit die inhaltliche Richtigkeit noch nicht bewiesen ist (Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 178 ZPO; vgl. auch N. 3 zu Art. 179 ZPO). Für Groner bedeutet Echtheit einer Urkunde, dass sie vom erkennbaren Urheber stammt (Beweisrecht, 2011, S. 216;