Wegen des Verdachts einer Nierenvenenthrombose, welche bei nephritischen Syndromen gehäuft auftritt und als Ursache des akuten Nierenversagens in Betracht gezogen wurde, wurde das Blut der Patientin fortan verdünnt. Die Blutverdünnung erfolgte durch subkutane Injektionen des Medikaments Lovenox. Die Dosierung wurde reduziert, nachdem eine Nierenvenenthrombose als Ursache des Nierenversagens ausgeschlossen werden konnte, aber als Thromboseprophylaxe mit tieferen Dosen fortgesetzt. Während den Hämodialysen (HD) musste zusätzlich die Blutgerinnung gehemmt werden, damit dieses nicht im Dialysegerät verklebt.