Der Explorand sei zurzeit leider nur bereit, sich einer stützenden psychotherapeutischen und psychopharmakologischen Behandlung im Gefängnis zu unterziehen, so wie diese bereits angelaufen sei. Hingegen zeige er bisher keinerlei Motivation, sich einer intensiveren deliktzentrierten Behandlung zu unterziehen, namentlich einer solchen im stationären Rahmen, wo auch seine Defizite in sozialer und beruflicher Hinsicht (inkl. Suchtproblematik) aufgearbeitet werden könnten (S. 42 f.).Da eine fruchtbare Therapie in seinem Fall auf ein Minimum Einsicht und Mitwirkung angewiesen wäre, könnte einer Behandlung gegen seinen Willen kein grosser Erfolg in Aussicht gestellt werden.