Dagegen bestehe zurzeit keinerlei Gewähr, dass der Explorand angesichts seiner Einsichtsfähigkeit und Motivation von einer deliktzentrierten Therapie wesentlich profitieren könnte. Angesichts dieser Problemfülle (inkl. Suchtproblematik) und mit Blick auf das weiterhin beträchtliche Restrisiko erscheine jedoch eine stationäre forensisch-therapeutische Behandlung mit weitem Zeithorizont trotzdem als prüfenswerte Option (in Massnahmezentrum, primär geschlossen, nicht in konventioneller psychiatrischer Klinik), zumal die anderen Alternativen (inkl. Normalvollzug) im Hinblick auf die Legalprognose noch ungünstiger erschienen.