{"Signatur": "AR_KG_999", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_KG_999_O2K-24-3_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2024/OG-20240625-O2K-24-3-20241016.pdf", "Checksum": "aed51769cfe672b31e7e5d1c005d7a78"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["O2K-24-3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges O2K-24-3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  sonstiges"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  sonstiges"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung \n \nUrteil vom 25. Juni 2024  \n \n \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser \nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch \nObergerichtsschreiberin B. Badilatti \n \n \nVerfahren Nr. O2K 24 3 \n \n \nOrt des Entscheids Trogen \n \n \nBeschwerdeführerin 1 A. \n \n \nBeschwerdeführerin 2 B. \n \n \nVorinstanz Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Appenzell \nAusserrhoden (KESB), Gutenberg Zentrum, \nKasernenstrasse 4, Postfach 1259, 9102 Herisau"}], "ScrapyJob": "446973/43/2112", "Zeit UTC": "27.10.2025 12:24:55", "Checksum": "3c0b279a17ffac4c4e2237e1a54fc290", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges O2K-24-3\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung \n \nUrteil vom 25. Juni 2024  \n \n \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser \nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch \nObergerichtsschreiberin B. Badilatti \n \n \nVerfahren Nr. O2K 24 3 \n \n \nOrt des Entscheids Trogen \n \n \nBeschwerdeführerin 1 A. \n \n \nBeschwerdeführerin 2 B. \n \n \nVorinstanz Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Appenzell \nAusserrhoden (KESB), Gutenberg Zentrum, \nKasernenstrasse 4, Postfach 1259, 9102 Herisau\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n2. Abteilung\n\nUrteil vom 25. Juni 2024\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser\nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch\nObergerichtsschreiberin B. Badilatti\n\nVerfahren Nr. O2K 24 3\n\nOrt des Entscheids Trogen\n\nBeschwerdeführerin 1 A.\n\nBeschwerdeführerin 2 B.\n\nVorinstanz Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Appenzell\nAusserrhoden (KESB), Gutenberg Zentrum,\nKasernenstrasse 4, Postfach 1259, 9102 Herisau\n\nBeigeladener 1 C.\n\nBeigeladene 2 D.\n\nGegenstand Ernennung Vormund\nBeschwerde gegen den Entscheid der Kindes- und\nErwachsenenschutzbehörde Appenzell Ausserrhoden vom\n14. März 2023 (recte 2024)\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerinnen (sinngemäss):\n\n1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 14. März 2023 (recte 2024) sei in der Ziffer 3\naufzuheben.\n2. A. sei als Vormundin für Nasciturus E. zu ernennen.\n\nb) der Vorinstanz:\n\n1. Die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.\n\nc) der Beigeladenen:\n\nKeine Anträge\n\nSachverhalt\n\nA. B., geboren am XX.XX.2009, ist die minderjährige Tochter von A. Da B. und C. (geboren\nam XX.XX.2008) ein Kind erwarteten (errechneter Geburtstermin: 27. März 2024), eröffnete\ndie KESB Appenzell Ausserrhoden am 24. Januar 2024 ein Abklärungsverfahren (act. 6/3).\nDabei ging es insbesondere darum, für das ungeborene Kind eine Vormundin zu ernennen.\nDie KESB holte am 14. Februar 2024 bei F., Familienplanungsstelle G., telefonisch\nInformationen über die werdenden Eltern ein (act. 6/9). Der Gynäkologe von B., dipl. med.\nH., reichte der KESB am 16. Februar 2024 einen kurzen Bericht ein (act. 6/20). Am 20.\nFebruar 2024 fand mit B. und A. eine persönliche Besprechung statt. Dabei erklärte A.,\ndass sie bereit sei, die Vormundschaft für das ungeborene Kind zu übernehmen (act. 6/10).\nAm 22. Februar 2024 traf sich die KESB mit C. und seiner Mutter, D. (act. 6/13). Am 27.\nFebruar 2024 besprach die KESB mit I., Psychotherapeutin des KJPD G., die Situation von\nB. (act. 6/15). Die KESB besuchte am 28. Februar 2024 in Anwesenheit von B., A. und C.\ndas Haus der Familie E. (act. 6/14). Am 6. März 2024 fand erneut eine Besprechung mit B.\nund A. statt. Gleichentags erklärten sich B. und A. mit der Ernennung einer Vormundin der\nBerufsbeistandschaft nicht einverstanden und schlugen vor, die Grossmutter, also A., als\nVormundin zu ernennen (act. 6/18 und 19). C. anerkannte am 13. März 2024 die Vaterschaft\nzum ungeborenen Kind (act. 6/23).\n\nSeite 2\nB. Am 14. März 2023 (recte 2024) entschied die KESB Folgendes (act. 6/27):\n\n1. Für Nasciturus E. wird per Geburtsdatum einen Vormund (Art. 327a ZGB) ernannt.\n2. Der Vormund hat Aufgaben und Kompetenzen (Art. 327c Abs. 1 ZGB), Nasciturus E. mit\nAusnahme der persönlichen Erziehungspflicht in allen Angelegenheiten der elterlichen\nSorge zu vertreten, insbesondere in folgenden Angelegenheiten:\na. Sicherstellung der Pflege und Erziehung/Bildung, samt Finanzierung\nb. Bestimmung des Aufenthaltsortes\nc. Förderung und Schutz der körperlichen, geistigen und sittlichen Entfaltung\nd. Entscheide über religiöse Erziehung\ne. Umfassende rechtliche Vertretung samt Verwaltung des Kindesvermögens\n3. J. (Regionale Beistandschaft Appenzeller Vorderland) wird zur Vormundin für Nasciturus\nE. ernannt (Art. 327a ZGB).\n4. Die Vormundin wird aufgefordert:\na. sich zur Erfüllung der Aufgaben nötigen Kenntnisse zu verschaffen, mit den Eltern,\nden Grosseltern und Nasciturus E. persönlich Kontakt aufzunehmen und Dritte soweit\nüber das Bestehen der Vormundschaft und deren Wirkung zu informieren, wie es für\ndie Erfüllung der Aufgaben erforderlich ist;\nb. per Geburtsdatum von Nasciturus E. ein Inventar über die zu verwaltenden\nVermögenswerte aufzunehmen und innert 2 Monaten nach Erhalt der\nErnennungsurkunde der KESB einzureichen.\"\n5. […].\n\nEiner allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung\nentzogen.\n\n"}