{"Signatur": "AR_KG_999", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_KG_999_O2K-23-9_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2024/OG-20240423-O2K-23-9-20250331.pdf", "Checksum": "85dc4ed717bd7a445ca5050cd1868f86"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["O2K-23-9"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges O2K-23-9"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  sonstiges"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  sonstiges"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung \n \nDas Bundesgericht hat die von dem Beschwerdeführer erhobene Beschwerde mit Entscheid \nvom 10. Januar 2025 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. (5A_330/2024 und \n5A_343/2024) \n \nUrteil vom 23. April 2024  \n \n \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser \nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch \nObergerichtsschreiberin B. Badilatti \n \n \nVerfahren Nr. O2K 23 9 \n \n \nOrt des Entscheids Trogen \n \n \nBeschwerdeführer A."}], "ScrapyJob": "446973/43/2112", "Zeit UTC": "27.10.2025 12:24:56", "Checksum": "012241c9cd8a879e9ac43f35ea3354e1", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht sonstiges O2K-23-9\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden  2. Abteilung \n \nDas Bundesgericht hat die von dem Beschwerdeführer erhobene Beschwerde mit Entscheid \nvom 10. Januar 2025 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. (5A_330/2024 und \n5A_343/2024) \n \nUrteil vom 23. April 2024  \n \n \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser \nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch \nObergerichtsschreiberin B. Badilatti \n \n \nVerfahren Nr. O2K 23 9 \n \n \nOrt des Entscheids Trogen \n \n \nBeschwerdeführer A.\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n2. Abteilung\n\nDas Bundesgericht hat die von dem Beschwerdeführer erhobene Beschwerde mit Entscheid\nvom 10. Januar 2025 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. (5A_330/2024 und\n5A_343/2024)\n\nUrteil vom 23. April 2024\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident M. Hüsser\nOberrichter M. Winiger, M. Müller, R. Kläger, F. Windisch\nObergerichtsschreiberin B. Badilatti\n\nVerfahren Nr. O2K 23 9\n\nOrt des Entscheids Trogen\n\nBeschwerdeführer A.\n\nvertreten durch: RA AA.\n\nVorinstanz KESB Appenzell Ausserrhoden, Gutenberg Zentrum,\nKasernenstrasse 4, Postfach 1259, 9102 Herisau\n\nBeigeladene B.\n\nvertreten durch: RA BB.\n\nGegenstand Ernennung Beistandsperson\nBeschwerde gegen den Entscheid der Kindes- und\nErwachsenenschutzbehörde Appenzell Ausserrhoden vom\n14. September 2023\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n\n1. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 14. September 2023 sei in der Ziffer 1\naufzuheben.\n2. A., geb. XX.XX.1971, sei als Beistandsperson von B., geb. XX.XX.2005, zu ernennen.\n\nAlles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen inkl. MWST.\n\nb) der Vorinstanz:\n\n1. Die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.\n\nc) der Beigeladenen:\n\n1. Die Beschwerde vom 2. Oktober 2023 sei gutzuheissen.\n2. Der Entscheid der Vorinstanz vom 14. September 2023 sei in der Ziffer 1 aufzuheben.\n3. A., geb. XX.XX.1971, sei als Beistandsperson von B., geb. XX.XX.2005, zu ernennen.\n4. Der Beigeladenen B. sei die unentgeltliche Rechtspflege und die unentgeltliche\nRechtsverbeiständung zu gewähren.\n\nAlles unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. MWST.\n\nSeite 2\nSachverhalt\n\nA. A. und C. sind die verheirateten Eltern von B. (geb. XX.XX.2005) und ihrer Schwester D. B.\nleidet an einem Geburtsgebrechen in Form einer Beeinträchtigung der Gehirnfunktion\n(Hydrocephalus occlusivus mit VP-Shunt, Symptomatische Epilepsie, sekundäre\nMikrocephalie mit allgemeiner psychomotorischer Entwicklungsradierung). Im Hinblick auf\ndie Volljährigkeit von B. am XX.XX.2023 führte die KESB Appenzell Ausserrhoden aufgrund\nder Meldung des Vaters A. ein Abklärungsverfahren betreffend Ernennung einer\nBeistandsperson durch. Der Vater stellte sich dabei als Beistandsperson zur Verfügung.\nDie Mutter, C., litt bzw. leidet an Krebs und sah sich nicht in der Lage, die Aufgabe einer\nBeistandsperson zu übernehmen. Am 2. Februar 2023 führte die KESB ein Gespräch mit\nB. und ihren Eltern über die Wahl der Beistandsperson (act. 11/9). Mit Bericht vom\n3. Februar 2023 nahm Dr. med. E., der Hausarzt von B., zu verschiedenen Fragen der\nKESB Stellung (act. 11/13). Am 6. Februar 2023 reichte die Heilpädagogische Schule F.\nden Lernbericht für das Schuljahr 2021/2022 ein (act. 11/14). Mit E-Mail vom 25. Februar\n2023 berichtete eine Mitarbeiterin der Schule über die Situation von B. zuhause (act. 11/19).\nMit E-Mail vom 31. März 2023 nahm Dr. med. E. zur möglichen Ernennung des Vaters als\nBeistandsperson von B. Stellung (act. 11/25). Die IV-Unterlagen der Sozialversicherungen\nAppenzell Ausserrhoden gingen am 13. Februar 2023 bei der KESB ein (act. 18). Am\n17. Juli 2023 fanden jeweils persönliche Besprechungen mit B., ihrer Mutter und ihrem\nVater statt (act. 11/28, 29 und 30). Mit Schreiben vom 21. Juli 2023 teilte die KESB A. mit,\ndass die Ernennung einer anderen Beistandsperson vorgesehen sei (act. 11/32). Am\n4. August 2023 zeigte RA AA. der KESB an, A. zu vertreten (act. 11/35). Mit Entscheid vom\n10. August 2023 errichtete die KESB eine Vertretungsbeistandschaft für B. ohne dabei eine\nPerson als Beistand zu ernennen (act. 11/42). Am 23. August 2023 liess sich A. zur\nErnennung der Beistandsperson vernehmen und beantragte, dass er als Beistandsperson\nvon B. zu ernennen sei (act. 11/46). Aufgrund dessen erfolgte am 31. August 2023 erneut\neine Anhörung von B. und ihrer Mutter (act. 11/49 und 50). Mit Schreiben vom\n12. September 2023 rügte RA AA. namentlich die Verletzung des rechtlichen Gehörs und\nhielt an den Anträgen fest (act. 11/53).\n\nB. Mit Entscheid vom 14. September 2023 ernannte die KESB G. (Regionale\nBerufsbeistandschaft Appenzeller Hinterland, Herisau) als Beiständin von B. Einer\nallfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (act. 11/58). […]\n\nC. Gegen den Entscheid vom 14. September 2023 liess A. (nachfolgend: Beschwerdeführer)\nam 2. Oktober 2023 Beschwerde beim Obergericht erheben mit dem Antrag, die Ernennung\nvon G. als Beistandsperson sei aufzuheben und er sei als Beistand für B. zu ernennen\n\n"}