Bei banalen und leichten Unfällen ist die Adäquanz prinzipiell zu verneinen, während sie bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen ist (BGE 140 V 356 E. 3.2; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 4.1 mit Aufzählung der relevanten Kriterien). In der Praxis wurden als schwerere Fälle im mittleren Bereich etwa Amputationen an den Fingern III-V durch ein laufendes Fräsblatt (RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428 E. 2b/bb [U 280/97]) und die Totalamputation an den Fingern I-III mit subtotaler Amputation an den Fingern IV und V beim Kehlen beurteilt (Urteil U 233/95 vom 13. Juni 1996 E. 3b).