Dem ist jedoch klar nicht so: Zeno Schönmann weist darauf hin, dass die Echtheit einer Urkunde von ihrer inhaltlichen Richtigkeit zu unterscheiden ist (a.a.O., N 4 zu Art. 178 ZPO). Gasser/Rickli halten fest, dass wenn der Echtheitsbeweis gelingt, damit die inhaltliche Richtigkeit noch nicht bewiesen ist (Gasser/Rickli, Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. A., Zürich/St.Gallen 2014, N 4 zu Art. 178, vgl. auch N 3 zu Art. 179). Für Roger Groner bedeutet Echtheit einer Urkunde, dass sie vom erkennbaren Urheber stammt (Roger Groner, Beweisrecht, Bern 2011, S. 216; gleicher Meinung Sven Rüetschi, Zivilprozessordnung, Berner Kommentar, Band II, Bern 2012, N 1 zu Art. 178;