L. (und auch F.) soll die Möglichkeit erhalten, das Vertrauen zur Mutter wieder aufzubauen, ohne befürchten zu müssen, dadurch die Gefühle des Vaters zu verletzen. Nur auf diesem Weg wird es ihr möglich sein, die negativen Erlebnisse in der Vergangenheit nachhaltig zu verarbeiten. Dies wiederum ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine gesunde Weiterentwicklung des Kindes. Zum Wohl des Kindes sollten sich daher beide Elternteile darum bemühen, ihre persönlichen Konflikte nicht über das Kind auszutragen, sondern auch nach der Scheidung miteinander zu kooperieren, wenn es um die Belange von L. (und auch F.) geht.