Die Vorinstanz und die Pro Natura machen für die Verlegung sodann naturschützerische Interessen geltend, wenn auch unterschiedlich substantiiert. Die Pro Natura möchte durch die Kanalisierung der Wanderer auf der projektierten Waldstrasse den Verbiss durch das Wild entschärfen und so die natürliche Verjüngung des Waldes wieder ermöglichen. Durch die immer intensiver werdende Erholungsnutzung (Wandern, Biken, Deltasegeln, OL usw.) und die davon ausgehenden Störungen werden nach Auffassung der Pro Natura namentlich Rehe und andere Tierarten abgedrängt, da diese gegenüber Menschen je nach Geländesituation eine Fluchtdistanz von 100 bis 500m einhalten.