Sodann steht fest, dass das Herz erst nach weiteren fünf Minuten wieder zum Schlagen gebracht und der Kreislauf wiederhergestellt werden konnte. Dazu wurden das Kind intubiert und mit Sauerstoff beatmet, die nötige Herzdruckmassage appliziert sowie kreislaufwirksame Medikamente verabreicht. Auf­ grund der eingetretenen Himschädigungen kann davon ausgegangen werden, dass der verunfallte Knabe höchstens fünf Minuten unter Wasser lag. Deshalb lässt sich zweifelsfrei sagen, dass eine korrekte Reani­ mation geeignet gewesen wäre, die schwere Himschädigung des Kin­ des zu vermeiden (Risikoerhöhungstheorie).