Der Kostenentscheid ergeht aufgrund einer summarischen Prüfung und Würdigung des aktenkundigen Sach- und Streitgegenstandes zum Zeitpunkt des Erledigungsgrundes. Ein besonderes Beweisverfahren findet nicht statt (Martin H. Sterchi, a.a.O., N 18 zu Art. 107; Urteil BGer 5P.120/2003, E. 5.4). Bei Bauuntersagungsprozessen, bei denen das Auflageverfahren als eine Art Provokationsverfahren vorausgeht, gilt grundsätzlich der Bauherr als Veranlasser des Prozesses (David Brunner, a.a.O., S. 87; ZR 81 [1982]. Nr. 129; ZR 57 [1958], Nr. 67; ZR 55 [1956], Nr. 65; EGV-SZ 2006, A 3.1, E. 5b; SGGVP 1984, Nr. 48; vgl. auch AR GVP 1995, Nr. 3268).