optischen Erscheinungsbildes zumindest prüfen. Dies ergibt sich im Übrigen auch aus der Rechtsprechung des Obergerichts, wonach sich weder aus Art. 82 Abs. 2 und 3 BauG noch aus Art. 112 Abs. 2 BauG sondern lediglich aus Art. 86 Abs. 5 BauG – namentlich für geschützte Kulturobjekte – eine über die Erhaltung des traditionellen Erscheinungsbildes hinausgehende Einschränkung der Materialwahl ableiten lässt (vgl. AR GVP 20/2008, Nr. 2278, E. 3; AR GVP 9/1997, Nr. 2160; Urteil II 05 19 des Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 28. Februar 2007; Wegleitung, a.a.O., S. 2 ff.).