O., N 8 zu Art. 74). Fallen – wie bei der Schickschuld – Leistungsort und Erfolgsort auseinander, hat der Schuldner auch dann räumlich richtig erfüllt, wenn trotz der Handlung am Erfüllungsort der Erfolg nicht dort eintritt (Rolf H. Weber, a.a.O., N 8 zu Art. 74; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., N 2104). In diesem Fall bewirkt die gehörige Leistung am Erfüllungsort nicht die Erfüllung der Obligation und damit das Erlöschen des Schuldverhältnisses (Haimo Schack, a.a.O., S. 23; Franz Wieacker, Leistungshandlung und Leistungserfolg im bürgerlichen Schuldrecht, in: Festschrift für Hans Carl Nipperdey, Bd. I, München/Berlin 1965, S. 796 f.).