Der Erwerb der erforderlichen Rechte ist unabdingbare Voraussetzung für die Begründung des Gemeingebrauchs. Die Behörden dürfen eine Sache einem öffentlichen Zweck nur dann widmen, wenn sie auch die Verfügungsgewalt über diese besitzen und durch die Öffentlicherklärung keine privaten dinglichen Rechte verletzt werden (Meier-Hayoz, Berner Kommentar, Art. 664 ZGB, N. 116; Grisel, Traité de droit administratif, Neuchatel 1984, S. 529; Moor, Droit administratif, Vol. III, Berne 1992, S. 270; Häfelin/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002, S. 500, Rz. 2350; Imboden/Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Band II, Basel 1986, Nr. 116, B.III).