Da aber der Boden nie durchgehend homogen ausgebildet ist, weist er immer sogenannte präferentielle Fliesswege auf, entlang denen Flüssigkeiten rasch und praktisch ungefiltert ins Grundwasser gelangen können, z.B. Trockenrisse, Maulwurfgänge, Mäuselöcher und Hohlräume von verrotteten Wurzeln. Trinkwasseranalysen vor der Sanierung der Grundwasserfassung wiesen regelmässig Belastungen des Quellwassers mit pathogenen Keimen (E. Coli und Enterokokken) auf, welche z.B. aus dem Darmtrakt von Warmblütern (Vieh) stammen. Aber auch nach der umfassenden Sanierung brachten Wasserproben nach dem Gülleaustrag zum Teil ungenügende Resultate.