Es handelt sich um das soge­ nannte "Obere Kaufhaus". Das "Obere Kaufhaus" wurde 1770/71 an ein bestehendes Giebelhaus (1706) angebaut. Das barocke Gebäude mit einem Mansardengiebeldach in Traufstellung und mit je einem doppelt geschweiften Quergiebel an Front- und Rückseite erhielt nach einer Renovation der Mauern 1843/44 durch eine weitgehende Um­ gestaltung 1845/46 das heutige Aussehen. Es erscheint heute als viergeschossiges geschindeltes Walmdachhaus (Eugen Steinmann, Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell A. Rh., Band II). Das Gebäude ist als Kulturobjekt ausgeschieden, was sich unbestrittenermassen aus dem Zonenplan der Gemeinde ergibt.