Das angefochtene Parkverbot dient keinem der genannten Gründe. Sein Zweck beschränkt sich darauf, zugunsten der auf der Zusatztafel genannten Anwohner ein Parkprivileg zu begründen. Für Strassen im Gemeingebrauch gilt jedoch der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Benützer (Ulrich Häfelin/Georg Müller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 2. Aufl., Zürich 1993, S. 433; Grisel, Traité de droit administratif, Neuchâtel 1984, S. 544; Max Imboden/René A. now, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, 6. Aufl., Basel und Frankfurt a.M. 1986, Nr. 117 B I e; Biaise Knapp, Grundlagen des Ver­ waltungsrechts, Basel und Frankfurt a.M. 1993, N 3009;