verzichtet er auf letzteres, so muss der neue Auftrag darun­ ter leiden. Dr. Blass führt in seinem Referat über die Standespflichten der Rechtsanwälte, Zürich, 1945, S. 21, daher zu Recht aus, der Klient müsse sich darauf verlassen können, dass die Kenntnis seiner Persönlichkeit, sei­ ner Fehler und Mängel, seiner finanziellen Verhältnisse nicht vom Anwalt gegen ihn in irgendeiner Weise ausgenützt werde. Dem Anwalt ist daher nahezulegen, auf die weitere Vertretung des Klä­ gers im Prozess gegen seine frühere Klientin zu verzichten. Anwaltsaufs.-Komm. 6.6.1968 (RBer 1968/69, S. 49) 3120