{"Signatur": "AR_KG_005", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_KG_005_ARGVP-1988-3093_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/AR%20GVP/Gerichtsentscheide/1988/OG-19731018-19731018-ARGVP-1988-3093.pdf", "Checksum": "1faa1422b3ec57fa84a12be7365c0077"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["ARGVP 1988 3093"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP ARGVP 1988 3093"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  Sammlung ARGVP"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  Sammlung ARGVP"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "C. Gerichtsentscheide 3093, 3094\n3093\nBetreibungsverfahren. Über die Anrechenbarkeit ausseramtlicher Zah­lungen des Schuldners entscheidet im Streitfall der Richter (Art. 85 Sch KG).\nNach feststehender Praxis ist die Frage, ob eine ausseramtliche Zahlung oder Ersatzleistung an eine Betreibungsforderung anzurechnen sei, im Streitfall nicht von der Aufsichtsbehörde, sondern vom Richter zu entschei­den; BGE 72 III7; Entscheid der Aufsichtsbehörde Basel-Land vom 17. Au­gust 1960 in «Blätter für Schu"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:40:23", "Checksum": "519653d707b701f2157c65683a3d2163", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP ARGVP 1988 3093\nRegeste:\nC. Gerichtsentscheide 3093, 3094\n3093\nBetreibungsverfahren. Über die Anrechenbarkeit ausseramtlicher Zah­lungen des Schuldners entscheidet im Streitfall der Richter (Art. 85 Sch KG).\nNach feststehender Praxis ist die Frage, ob eine ausseramtliche Zahlung oder Ersatzleistung an eine Betreibungsforderung anzurechnen sei, im Streitfall nicht von der Aufsichtsbehörde, sondern vom Richter zu entschei­den; BGE 72 III7; Entscheid der Aufsichtsbehörde Basel-Land vom 17. Au­gust 1960 in «Blätter für Schu\n\nC. Gerichtsentscheide 3093, 3094\n\n3093\n\nBetreib u n g sverfah ren . Über die Anrechenbarkeit ausseramtlicher Zah­\nlungen des Schuldners entscheidet im Streitfall der Richter (Art. 85\nSch KG).\n\nNach feststehender Praxis ist die Frage, ob eine ausseramtliche Zahlung\noder Ersatzleistung an eine Betreibungsforderung anzurechnen sei, im\nStreitfall nicht von der Aufsichtsbehörde, sondern vom Richter zu entschei­\nden; BGE 72 III7; Entscheid der Aufsichtsbehörde Basel-Land vom 17. Au­\ngust 1960 in «Blätter für Schuldbetreibung und Konkurs» 1962, S. 145; vgl.\ndieselbe Zeitschrift 1955, S. 105-108 (Aufsichtsbehörde St.Gallen), 1956,\nS. 14 (Aufsichtsbehörde Graubünden).\nEs ist vielmehr Sache des Zivilrichters, über diese Frage zu entscheiden.\nDer Schuldner kann beim Bezirksgerichtspräsidenten am Ort der Betrei­\nbung die Einstellung des Verfahrens verlangen; Art. 85 SchKG in Verbin­\ndung mit Art. 34 Ziff. 6, 10 Ziff. 5 und 223 Abs. 1 ZPO1. Nach Zahlung der\nbetriebenen Forderung steht ihm das Recht zu, auf Rückerstattung zu kla­\ngen; Art. 86 SchKG. Solange die richterliche Einstellung nicht rechtskräftig\nverfügt ist, hat die Betreibung ihren Fortgang zu nehmen, und die Auf­\nsichtsbehörde hat über das Bestehen der Forderung nicht zu befinden.\n\nABSchKG 18.10.1973 (RBer 1972/73, S.43)\n\n3094\n\nP fän d u n g , Fortsetzungsbegehren. Die Frist zur Stellung des Pfän­\ndungsbegehrens verlängert sich um die Dauer des Rechtsöffnungsverfah­\nrens (Art. 88 Abs. 2 SchKG).\n\nNach Art. 88 Abs. 2 SchKG erlischt das Recht zur Stellung des Pfändungs­\nbegehrens mit Ablauf eines Jahres seit der Zustellung des Zahlungsbe­\nfehls. Ist ein Rechtsvorschlag erfolgt, so fällt die Zeit zwischen der Anhe­\nbung und der gerichtlichen Erledigung der Klage nicht in Berechnung. Das\n\n1 Zivilprozessordnung vom 24. April 1955; vgl. heute: Art. 40 Ziff. 8 ,9 Ziff. 2 und\nArt. 221 Abs. 1 ZPO vom 27. April 1980 (bGS 231.1)\n\n448\n"}