2. Gesundheitszustand des Wildes Der Druck des Menschen auf die Lebensräume der Wildtiere ist nach wie vor hoch. Die Artenvielfalt nimmt tendenziell ab. Wildtiere sind zwar in der Lage, sich mehr oder weniger an neue Umstände anzupassen. Wird aber diese Anpassungsfähigkeit überstrapaziert, hat dies Konsequenzen. Insbesondere beim Rotwild zeigt sich dies an den Schädigungen am Wald. Die Schäden müssen daher nicht mit der Bestandesdichte in einem Zusammenhang stehen. Die erwähnte Anpassungsfähigkeit verlangt, dass die Aneignung von Fettreserven bis zum Winterbeginn voll erfüllt werden kann. Um dies möglich zu machen, muss die Nahrungsaufnahme ab dem Frühling ungestört möglich sein.