Zudem ist an diesen Aufenthaltsorten die Lawinengefahr bedeutend kleiner. Wenn tragende Steingeissen sich in ihrem Überlebenskampf überfordert fühlen, stossen sie ihren Fötus frühzeitig ab, um so ihr Überleben zu ermöglichen. Gespannt verfolgte man nach dem harten Winter den Anteil der neu geborenen Kitze. Die 36 erfassten Kitze bedeuteten gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme von rund 15%. Dies entspricht aber dennoch dem guten Durchschnitt der Vorjahre. Der sehr hohe Kitzanteil des Vorjahrs bewirkte trotzt der strengen Witterung eine sehr gute Zuwachsrate von über 30 Stück Steinwildjährlingen.