Für die Moorlandschaften gilt demnach kein absolutes Veränderungsverbot. Da die Regelung von Art. 23d Abs. 1 NHG vom Wortlaut von Art. 78 Abs. 5 BV abweicht, darf sie nur zurückhaltend angewandt werden bzw. wird auch vom Bundesgericht restriktiv angewendet (vgl. RAUSCH/MARTI/GRIFFEL/HALLER [HRSG.], Umweltrecht, Zürich 2004, Rz. 602 ff.; EHRENZELLER/MASTRONARDI/SCHWEI-ZER/VALLENDER [HRSG.], a.a.O., Art. 78 N 17; Bundesgerichtsentscheid 1A.124/2003 vom 23.11.2003, Erw. 4.4.). Das Gericht ist jedoch gemäss Art. 190 BV an Bundesgesetze gebunden, so dass Art. 23d NHG auf jeden Fall anzuwenden ist.