Diesbezüglich ist zu bemerken, dass nach neueren Erkenntnissen von Medizinern und Psychologen bei demjenigen Personenkreis, der mit höheren Blutalkoholkonzentrationswerten am Strassenverkehr teilnimmt, in aller Regel davon auszugehen ist, dass gewisse Suchtprobleme vorhanden sind. Eine Analyse von empirischen Daten hat ergeben, dass es sich bei einem Lenker, der mit mehr als 1,3 Promillen im Strassenverkehr auffällig wird, in der Regel um eine Person mit behandlungsbedürftigem Alkoholkonsum bzw. -missbrauch handelt. Im Bereich von 1,3 bis 1,6 Gewichtspromillen ist dies gemäss dieser Analyse nur noch in Einzelfällen nicht der Fall.