Aus entwicklungspsychologischer Sicht sei die vereinbarte Besuchsregelung dem Wohl der Kinder und der Kommunikation zwischen den Eltern nicht zuträglich. A. und B. bräuchten die Möglichkeit, durch regelmässige Kontakte ausserhalb des mütterlichen Raums eine unabhängige Beziehung zum Vater aufbauen zu können. Die aktuelle Besuchsregelung fördere Loyalitätskonflikte bei den Kindern und verhindere eine klare Trennung der Eltern. Diese sei jedoch initial notwendig, um ein funktionierendes Co-Parenting zu erarbeiten.