{"Signatur": "AI_BZG_001", "Spider": "AI_Aktuell", "Datum": "2026-07-06", "PDF": {"Datei": "AI_Aktuell/AI_BZG_001_K-3-2025_2026-07-06.pdf", "URL": "https://www.ai.ch/gerichte/rechtsprechung/aktuelle-entscheide/k-3-2025/@@download/file/k-3-2025", "Checksum": "b5a34ba567e23b2906252aac70dc29c7"}, "Scrapedate": "2026-10-02", "Scrapetime": "01:24:22", "Num": ["K 3-2025"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Innerrhoden Bezirksgericht 06.07.2026 (publiziert) K 3-2025"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Intérieures Bezirksgericht 06.07.2026 (publié) K 3-2025"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno Bezirksgericht 06.07.2026 (pubblicato) K 3-2025"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Innerrhoden Bezirksgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Intérieures Bezirksgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno Bezirksgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Strafbare Handlungen gegen das Vermögen, das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz"}], "ScrapyJob": "446973/41/2955", "Zeit UTC": "02.10.2026 01:24:22", "Checksum": "f5e0ef21f44c5116654ad2ecb8de27b6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Innerrhoden Bezirksgericht 06.07.2026 (publiziert) K 3-2025\nRegeste:\nStrafbare Handlungen gegen das Vermögen, das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz\n\n4.\nDer Berufungsbeklagte A. wird freigesprochen von der Anklage\n- der Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz im Sinne von Art. 37 Abs. 1\nSprStG betreffend Handgranaten, Flashbangs, Splitterschutzweste, .50 Kaliber\n- der Anstiftung zum Diebstahl im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 24 Abs. 1\nStGB betreffend 1 Armeepistole 1975, Seriennummer A1159515\n- der Anstiftung zum Diebstahl sowie des Versuchs dazu im Sinne von Art. 139 Ziff.\n1 i.V.m. Art. 24 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB betreffend 2 Explosiv-Übungs-\nhandgranaten 11, 2 Irritationskörper, 5 Nebelkörper, C4 mit Fernzünder, 9 Knall\n- der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 130 Abs. 1 MStG betreffend 477\nGewehrpatronen 90, davon 49 Leuchtspur, 17 Zusatzladungen W Bel G 87 ZZ,\n2 Irritationskörper 14, 1 Granate 40MM GW U Pat 90, 1 Beleuchtungsgeschoss\n6cm W BEL G 87 ZZ, 1 Panzerfaust UPat95, 53 Patronen\n- der Nichtbefolgung von Dienstvorschriften im Sinne von Art. 72 Abs. 1 MStG betreffend 477 Gewehrpatronen 90, davon 49 Leuchtspur, 17 Zusatzladungen W Bel\nG 87 ZZ, 2 Irritationskörper 14, 1 Granate 40MM GW U Pat 90, 1 Beleuchtungsgeschoss 6cm W BEL G 87 ZZ, 1 Panzerfaust UPat95, 53 Patronen\n- der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz im Sinne von Art. 33\nAbs. 1 lit. a i.V.m. Art. 4 lit. c und d WG betreffend 1 Einsatzstock PMS, Tonfa,\n1 federunterstütztes Klappmesser, 1 Schlagring, 1 Stichmesser, 1 Teleskopschlagstock.\n\n5.\nDer Berufungsbeklagte A. wird schuldig gesprochen\n- der Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz im Sinne von Art. 37 Abs. 1\nSprStG betreffend 2 Irritationskörper (Tatzeit: 21. Dezember 2016 bis 13. Januar\n2017)\n- der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 StGB betreffend 1 Armeepistole 1975,\nSeriennummer A1159512 (Tatzeit: 28. Juli 2017 bis 2. August 2017)\n- der Widerhandlung gegen das Waffengesetz im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a\ni.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG betreffend 1 Armeepistole 1975, Seriennummer\nA1159515 (Tatzeit: 2. August 2017 bis 9. Februar 2018)\n- der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 StGB betreffend 2 Explosiv-Übungshand-\ngranaten 11, 2 Irritationskörper sowie 5 Nebelkörper (Tatzeit: 29. Juli 2017 bis\n2. August 2017)\n- der Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz im Sinne von Art. 37 Abs. 1\nSprStG betreffend 2 Explosiv-Übungshandgranaten 11, 2 Irritationskörper sowie\n5 Nebelkörper (Tatzeit: 29. Juli 2017 bis 2. August 2017).\n\n6.\n\n3 - 21\nDer Berufungsbeklagte A. wird verurteilt zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen à\nCHF 100.00, ausmachend CHF 16'000.00 (Art. 34, 47, 49 Abs. 1 StGB).\n\n7.\nDer Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben, unter Ansetzung einer Probezeit von 2\nJahren (Art. 42 Abs. 1, Art. 44 Abs. 1 StGB).\n\n8.\nNach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils wird die Beschlagnahme bezüglich folgender Gegenstände aufgehoben und die Gegenstände sind an den Berufungsbeklagten\nA. zurückgegeben:\n- Mobiltelefon Samsung Galaxy S9\n- Mobiltelefon Samsung Galaxy S7 Edge.\n\n9.\nDer Antrag des Berufungsbeklagten auf Bezahlung einer Genugtuung von CHF 400.00\nfür die Haft von 2 Tagen wird abgewiesen.\n\n10.\nDie erstinstanzlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von\nCHF 6'000.00, Kosten für die amtliche Verteidigung vor erster Instanz von CHF\n7'367.20 und den Untersuchungskosten von CHF 2'904.00, insgesamt CHF 16'271.20,\nwerden je zur Hälfte, somit im Betrag von je CHF 8'135.60, dem Berufungsbeklagten\nund dem Staat auferlegt.\nIm Betrag von CHF 3'683.60 werden sie vorläufig (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO) auf die\nStaatskasse genommen. A. ist verpflichtet, die Entschädigung von CHF 3'683.60 zurückzuzahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben.\n\n11.\nDie Verfahrenskosten des Berufungsverfahrens, bestehend aus einer Gerichtsgebühr\nvon CHF 6'000.00 sowie Kosten für die amtliche Verteidigung vor zweiter Instanz von\nCHF 3'701.40, insgesamt CHF 9'701.40, werden je zur Hälfte, somit im Betrag von je\nCHF 4'850.70, dem Berufungsbeklagten und dem Staat auferlegt.\nIm Betrag von CHF 1'850.70 werden sie vorläufig (Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO) auf die\nStaatskasse genommen. A. ist verpflichtet, die Entschädigung von CHF 1'850.70 zurückzuzahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben.\n\n12.\nRA Dr. T. wird für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger für das erstinstanzliche\nVerfahren mit CHF 7'367.20 (inkl. Barauslagen und MWST) sowie für das zweitinstanzliche Verfahren mit CHF 3'701.40 (inkl. Barauslagen und MWST), somit total mit\nCHF 11'068.60, vom Staat entschädigt.\n\nBezüglich der erstinstanzlichen Entschädigung im Umfang von CHF 3'683.60 wird festgestellt, dass das volle Honorar im Sinne von Art. 135 Abs. 4 lit. b StPO CHF 4'312.05\nbeträgt.\nBezüglich der zweitinstanzlichen Entschädigung im Umfang von CHF 1'850.70 wird\nfestgestellt, dass das volle Honorar im Sinne von Art. 135 Abs. 4 lit. b StPO CHF\n2'174.95 beträgt.\n\n4 - 21\n3.3. Am 24. März 2023 wurde der begründete Entscheid des Kantonsgerichts versandt.\n\n"}