Diese steuerliche Korrektur in der Steuerperiode 2018 führte zu hohen Steuerforderungen von CHF 233'275 (Kantons- und Gemeindesteuern) sowie CHF 145'425 (direkte Bundessteuer). Zudem wurde durch die beschriebene Vorgehensweise auch das Haftungssubstrat der Rekurrentin in bedeutendem Umfang vermindert respektive dem Zugriff des steuererhebenden Gemeinwesens entzogen. Die beschriebene Vorgehensweise der Rekurrentin lässt schliesslich auch den Verdacht auf versuchte Steuerhinterziehung bzw. versuchten Steuerbetrug aufkommen.