Die Rekurrentin dürfte sich an den Kliniktagen hauptsächlich der tierärztlichen Aufgabe und nicht administrativen Arbeiten gewidmet haben. Die Tatsache, dass die Rekurrentin eine sehr akribisch und aufwändig gestaltete Buchhaltung mit überaus detailliertem Inventar und ausführlicher Dokumentation führe, untermaure diese Ansicht. Die administrativen Arbeite hätten wohl kaum an den ausgefüllten Tagen mit tierärztlichen Praxistätigkeiten nebenbei erfolgen können. So mache es auch Sinn, dass am Wohndomizil der Rekurrentin ein entsprechend eingerichtetes und mit entsprechender Infrastruktur ausgestattetes Büro vorhanden sei.