Begriffsnotwendig ist, dass sie erfolgen, um gerade die Einkünfte herbeizuführen, die in dem betreffenden Steuerjahr als Einkommen erfasst werden sollen. Die Auslagen für private Verfahren, wie grundsätzlich auch jene für Strafprozesse, sind nicht zu den Gewinnungskosten zu zählen, da diese Kosten primär die Person des Steuerpflichtigen und nicht oder nur mittelbar dessen Berufstätigkeit betreffen (AGVE 2001 S. 400; Bundesgerichtsurteil vom 16. Dezember 2008 [2C_266/2008] in: StR 2009 S. 287; BStPra 2010 S. 134 f.; VGE vom 6. März 2009 in Sachen P.J. [WBE.2008.118], mit Hinweisen; Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 3. Auflage, Muri- Bern 2009, § 34 StG N 18). 4.2.